Besichtigung der Inselhauptstadt Funchal
4. Tag -
Von der Hafenpromenade ins Zentrum von Funchal
Ausgangspunkt
dieses Stadtrundganges war die breite Uferpromenade, die Avenida
do Mar. Auf der gegenüberliegenden Seite steht die Festung
Sao Lourenco, die älteste Festung Madeiras und der
heutige Sitz
des
Gouverneurs.
Leider
ist sie für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Der großzügig angelegte
Rathausplatz, der mit Bodenmosaiken aus weißen und schwarzen Steinen und
einem großen Springbrunnen geschmückt ist, wird an der Ostseite durch
das Rathaus
begrenzt.
In
der Nähe des Postamtes steht das Standbild
Jao Zarcos, das 1934 zu Ehren des Inselentdeckers
aufgestellt wurde. Auf der Nordseite des Rathausplatzes steht die
Kollegiumskirche der Jesuiten.
Seit
1566 ließen sich die Jesuiten auf Madeira nieder. Die Kollegiumskirche
stammt ebenfalls aus dem 17.Jahrhundert. Drei Flüsse durchqueren das
Zentrum der Inselhauptstadt,
die von leuchtenden Bougainvilleen überwachsen ist. Auch moderne
Einkaufszentren beherrschen das Stadtbild. Westlich des Casino-Komplexes
beginnt das Hotelviertel Funchals.
In
der Umgebung der Hotels gibt es zahlreiche Restaurants und viele
Geschäfte. Das ganze Viertel wird von der Estrada Monumental
durchzogen, die eine der wichtigsten Verkehrsadern der
Stadt ist. Entlang der Straße gingen wir nach einem guten Abendessen
zurück zum Hotel.
5. Tag -
Die alte Levada: Camacha-Vale do Paraiso-Choupana-Largo das Marindas
Wegbeschreibung: Leichte Levadawanderung mit steilem
Abstieg von etwa 100 Höhenmetern gegen Ende.
Gehzeit: 4 Stunden

Unsere
Wanderung begann in dem 12 Kilometer von Funchal entfernten Korbflechterdorf Camacha, das wir per Bus erreichten. Zuerst aber waren
wir interessiert was es alles an Auswahl von
Korbwaren
gab. Der Bus hält direkt vor dem Cafe Relogio am Largo de Achada,
dem Mittelpunkt des Ortes. In dem auffälligen Gebäudekomplex
mit seiner dominanten Turmuhr gibt es mehr als 1000 verschiedene
Artikel zu sehen. Im Untergeschoß kann man die Korbflechter bei der
Arbeit beobachten.
Die
Levada da Serrado Faial war einst für die
Versorgung Funchals von großer Bedeutung.
Sie wurde durch die moderne Levada dos Tornos ersetzt. Doch pflegt man
weiterhin den breiten bequemen Lavadaweg. Dieser ist angenehm zu
wandern
und führt um unzählige Bergrücken vom Nordostteil der
Insel
kommend mit geringen Gefälle zur Südostküste. Man durchwandert
fruchtbares Ackerland und duftenden Eukalyptuswald. Die Wanderung endet
Largo das Mirandas. Mit dem Bus fuhren wir vom Largo das Mirandas nach
Funchal zurück.