Oskar der Reisevagabund

Oskar´s Reisebericht

Madeira 10. und 11. Tag

10. Tag -
Von Funchal in den Osten der Insel nach Ponta Sao Lourenco

Karte der RouteBlick auf den HafenDie beste Ausfahrt aus Funchal bei Touren in den östlichen Inselteil ist die Ausfallstraße Avendia do Mar bei der Markthalle. Sie trifft bei der Ortschaft Cancella auf die breite Hauptstraße. Erster Halt war die Ponta do Garajau, südwestlich von Canico. Durch ihre exponierte Lage hat man von hier aus einen schönen Blick auf Funchal.

Christusstatue Ponta do GarajauMachicoDie Wanderung zur kleinen Landzunge mit ihrer bekannten Christusfigur ist nicht schwer, wenn man mit dem Auto bis zum 306m hohen Berg Garajau fährt. Unser nächstes Ziel war die Ponta Sao Lourenco, das wir über Santa Cruz und Machico erreichten. Auf dem Rückweg erholten wir uns in Canical von der doch relativ anstrengenden Wanderung zum östlichsten Teil von Madeira.

Die Ponta Sao Lourenco

Route und Gehzeiten:
Streckenwanderung hin und zurück; Dauer der Wanderung mindestens 3 Stunden
Wegbeschaffenheit: Ausgetretene Wege auf anstehendem Gestein mit wenig schmalen Passagen
Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wanderung, die Trittsicherheit erfordert.

Wanderweg Sao LourencoPonta Sao LourencoZu den beliebtesten Wanderungen auf Madeira zählt, nicht zuletzt wegen der grandiosen Ausblicke auf bizarre Felsformationen, der Weg zur äußersten Ostspitze der Insel. Vom Parkplatz an der Ponta do Buraco, am Endpunkt der Teerstraße, beginnt die Wanderung. Wanderung Sao LourencoKüsteDie spärliche Vegetation der Ponta Sao Lourenco, es regnet hier selten oder nie, bietet einen interessanten Gegensatz zur überwiegend üppigen Vegetation der restlichen Insel. Sehr reizvoll sind die auffällig gefärbten vulkanischen Steinformationen, die viele Fotomotive bieten.

Sao LourencoSolo Rock Porto MonizVor allem wenn die Sonne scheint bilden das türkisblaue Meer und das rote Gestein einen interessanten Kontrast. Die schmale Landzunge ist von der Brandung schon kräftig zernagt worden und so führt der Weg an vielen Stellen über nackten Fels, direkt oberhalb des Meeres.

MachicoPonta Sao LourencoIst man am Endpunkt der Wanderung gelangt, ein steiler Anstieg muss erklommen werden, kann man eine einmalige Aussicht genießen. Ringsum schweift der Blick von den höchsten Bergen Madeiras über den Flughafen und die Desertas-Inseln bis zur kleinen Farol-Insel mit dem markanten Leuchtturm und der Nachbarinsel Porto Santo im Nordosten.

Sao LourencoMachicoNach dem Genuss dieser schönen Küstenlandschaft und einer kleinen Rast gingen wir den gleichen Weg zurück zum Parkplatz. Um sich ein wenig zu erholen von der anstrengenden Wanderung machten wir in Canical halt. Der verschlafen wirkende Ort hat ein Santa MariaCanicalkleines, aber sehenswertes Walmuseum. Auch ein kleiner Spaziergang zum Hafen ist noch lohnenswert. Mit viel Glück kann man die bullige Santa Maria an Land entdecken, die hier überholt oder repariert wird.

 

11. Tag -
Heimreise nach einem nochmaligen Funchal Besuch

Stadtgarten FunchalDa unser Flieger erst am späten Abend zurück ging, hatten wir nochmals GelegenheitPromenade Funchalein paar Stunden in Funchal spazieren zu gehen.
Wir wanderten im südlichen Innenstadtbereich, entlang der Hafenpromenade und der Fußgängerzone bis zum Stadtpark an der Avenida Fußgängerzonedo Infante und hatten dann noch die Zeit zuAvenida do Infanteeinem letzten guten Abendessen in einem Terrassen Restaurant mit herrlichem Blick auf das Meer mit einem fantastischen Sonnenuntergang.

 

Funchal

Fazit: Madeira, die Insel des ewigen Frühlings ist eine Insel für Naturliebhaber und nicht geeignet für Leute die das Strandleben bevorzugen. Es gibt fast keine Sandstrände. Wandern ist traditionellerweise die wichtigsteSonnenuntergangFreizeitaktivität Madeiras, da sie eine ideale Gelegenheit bietet, die Natur und Kultur der Insel kennen zu lernen. Meine Freundin und ich waren begeistert und werden bestimmt noch einmal diese faszinierende Insel besuchen.

Ein Videofilm von dieser Reise kann erworben werden

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