10. Tag -
Von Funchal in den Osten der Insel nach Ponta Sao Lourenco

Die
beste Ausfahrt aus Funchal bei Touren in den östlichen Inselteil ist die
Ausfallstraße Avendia do Mar bei der Markthalle. Sie
trifft bei der Ortschaft Cancella auf die breite
Hauptstraße. Erster Halt war die
Ponta do Garajau, südwestlich von Canico.
Durch ihre exponierte Lage hat man von hier aus einen schönen Blick auf
Funchal.

Die
Wanderung zur kleinen Landzunge mit ihrer bekannten Christusfigur ist
nicht schwer, wenn man mit dem Auto bis zum 306m hohen Berg
Garajau fährt. Unser nächstes Ziel war die Ponta Sao
Lourenco, das wir über Santa Cruz und Machico erreichten. Auf
dem Rückweg erholten wir uns in Canical von der doch
relativ anstrengenden Wanderung zum östlichsten Teil von Madeira.
Die Ponta Sao Lourenco
Route und Gehzeiten:
Streckenwanderung hin und zurück; Dauer der Wanderung mindestens 3
Stunden
Wegbeschaffenheit: Ausgetretene Wege auf anstehendem
Gestein mit wenig schmalen Passagen
Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wanderung, die
Trittsicherheit erfordert.
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Zu
den beliebtesten Wanderungen auf Madeira zählt, nicht zuletzt wegen der
grandiosen Ausblicke auf bizarre Felsformationen, der Weg zur äußersten
Ostspitze der Insel. Vom Parkplatz an der Ponta do Buraco,
am Endpunkt der Teerstraße, beginnt die Wanderung.

Die
spärliche Vegetation der Ponta Sao Lourenco, es regnet
hier selten oder nie, bietet einen interessanten Gegensatz zur
überwiegend üppigen Vegetation der restlichen Insel. Sehr reizvoll sind
die auffällig gefärbten vulkanischen Steinformationen, die viele
Fotomotive bieten.

Vor
allem wenn die Sonne scheint bilden das türkisblaue Meer und das rote
Gestein einen interessanten Kontrast. Die schmale Landzunge ist von der
Brandung schon kräftig zernagt worden und so führt der Weg an vielen
Stellen über nackten Fels, direkt oberhalb des Meeres.

Ist
man am Endpunkt der Wanderung gelangt, ein steiler Anstieg muss
erklommen werden, kann man eine einmalige Aussicht genießen. Ringsum
schweift der Blick von den höchsten Bergen Madeiras über den Flughafen
und die Desertas-Inseln bis zur kleinen
Farol-Insel mit dem markanten Leuchtturm und der
Nachbarinsel Porto Santo im Nordosten.

Nach
dem Genuss dieser schönen Küstenlandschaft und einer kleinen Rast gingen
wir den gleichen Weg zurück zum Parkplatz. Um sich ein wenig zu erholen
von der anstrengenden Wanderung machten wir in Canical
halt. Der verschlafen wirkende Ort hat ein

kleines,
aber sehenswertes
Walmuseum. Auch ein kleiner Spaziergang zum Hafen ist
noch lohnenswert. Mit viel Glück kann man die bullige Santa
Maria an Land entdecken, die hier überholt oder repariert wird.
11. Tag -
Heimreise nach einem nochmaligen Funchal Besuch
Da
unser Flieger erst am späten Abend zurück ging, hatten wir nochmals
Gelegenheit
ein
paar Stunden in Funchal spazieren zu gehen.
Wir wanderten im südlichen Innenstadtbereich, entlang der
Hafenpromenade und der Fußgängerzone bis zum Stadtpark an der
Avenida
do
Infante
und hatten dann noch die Zeit zu
einem
letzten guten Abendessen in einem Terrassen Restaurant mit herrlichem
Blick auf das Meer mit einem fantastischen Sonnenuntergang.
Fazit: Madeira, die Insel des ewigen Frühlings ist
eine Insel für Naturliebhaber und nicht geeignet für Leute die das
Strandleben bevorzugen. Es gibt fast keine Sandstrände. Wandern ist
traditionellerweise die wichtigste
Freizeitaktivität
Madeiras, da sie eine ideale Gelegenheit bietet, die Natur und Kultur
der Insel kennen zu lernen. Meine Freundin und ich waren begeistert und
werden bestimmt noch einmal diese faszinierende Insel besuchen.
Ein Videofilm von dieser Reise kann erworben werden
