Morcote und Luganer See

Morcote

Wenn
man schon in der Nähe ist, sollte man den Luganer See sowie die Stadt
Lugano besuchen. Der Luganer See ist ein Landschafts- und Kulturjuwel.
Lugano Stadt ist ganz bestimmt sehenswert. Auf dem Weg nach Lugano war Marcote das erste Ziel auf dieser umfangreichen und strapaziösen Tour.

Von
hier aus machte ich eine 3 stündige Wanderung plus 1 Stunde Aufenthalt
im botanischen Garten, die ich in der
Homepage der Stadt Lugano fand. Diese Tour wird folgend
beschrieben:
Morcote - Carona Dieser Ausflug führt zu Orten mit einem gewissen naturalistischen Wert: zur Alpe Vicania und dem botanischen Garten San Grato von Carona.
Der
anstrengenste Teil besteht aus der Strecke zwischen Morcote und der Alpe
Vicania (390 m Höhenunterschied auf 2 km Länge), welchen man auf
mehreren Freitreppen überwindet. In Morcote losgehend, hat man die
Möglichkeit, die charakteristischen Sträßchen und die
Laubengänge
der antiken Patrizierhäuser oder den Monumentpark Scherrer mit seinem
botanischen Garten zu bewundern. Eine lange Freitreppe führt zur Kirche
Santa Maria del Sasso, ein Ort über dem Dorfkern, von welchem man eine
ausgezeichnete Aussicht auf die Umgebung bewundern kann. Eine weitere
Freitreppe hinaufgehend erreicht man die faszinierende Alpe Vicania.
In
dieser Weidezone befindet sich die Alp mit einem gleichnamigen Grotto,
welcher den Wanderern erlaubt, sich zu
stärken
und in der absoluten Ruhe neue Energie zu tanken. Nach einem kurzen
Anstieg lässt man die Wiesen hinter sich und geht entlang einem breiten
und bequemen Weg in den Wald hinein, welcher bis zum Parco San Grato im
Wechsel kleine Höhenunterschiede aufweist. Den einzigen Aussichtspunkt
entlang der gesamten Route von der
Alp
bis zum Park findet man im Gebiet Tenza. Nach einer Wegstunde im Wald
vom Monte Arbostora erreicht man den botanischen Garten San Grato.
Das
Panorama erstreckt sich bis zu den Gipfeln der Alpenkette. Der Park mit
seinen 62’000qm ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber: Er
beherbergt die breitgefächerste Sammlung von Azaleen, Rhododendren und
Nadelhölzern in der Insubrischen Region. Nach wenigen Wegminuten
erreicht man das Ziel des Ausflugs: Das charakteristische Dorf von
Carona. Mit dem Postbus fuhr ich geschafft nach Marcote zurück. Es war
eine lohnenswerte aber anstrengende Wanderung.

Luganer See
Mit
dem Auto fuhr ich dann nach Lugano. Die Strecke führte über schmale
Serpentinen hoch nach Carona. Demzufolge ging es genauso hinunter nach
Lugano. Das neue Lugano hat rund 53'000 Einwohner und breitet sich über
etwas mehr als 48 km2 aus.

Der Luganersee:
Oberfläche: 48.9 km2
Länge: 35 km
Maximale Breite: 3 km
MaximaleTiefe: 279 m

Der
Tourismus, der hier dank dem milden Klima, der subalpinen Landschaft,
dem See und dem ursprünglich vulkanischen Gebirge sehr rasch Fuß fasste,
ist die primäre Einnahmequelle der Stadt.
Die Flaniermeile am Hafen, die teils exklusiven Geschäfte in der Stadt und auch die Salami- und Obsthändler sind sehr interessant.

In
der Innenstadt findet man zahlreiche Straßenkünstler. Vom Pantomimen
bis zum Opernsänger, es macht einfach Spaß zu zuschauen.
Besonders bemerkenswert ist die große Fußgängerzone mit dem historischen Zentrum mit seinen wunderschönen Bauten.
Die
beiden Hausberge, Monte San Salvatore und Brè laden zum Wandern
ein.
Natürlich fehlt es auch nicht an Restaurants, kleinen und großen Grotti
mit Panorama-Terrassen, die eine Rundsicht auf den Luganersee und auf
die umliegenden Berge bieten. Der Monte San Salvatore (912 m ü.M.)
erhebt sich majestätisch in den Himmel von Lugano und bietet einen
herrlichen Ausblick auf den See. Seit 1912 führt die Seilbahn in einer
Viertelstunde von
Cassarate
auf den Monte Brè (933 Meter über Meeresspiegel), einen Ort, der dem Besucher zahlreiche
Möglichkeiten bietet. Ich war auf keinem der Berge. Sollte ich diese
Gegend noch einmal bereisen, werde ich all das nachholen. Was ich auch
noch anbringen muss, ist eine Sache die ich so noch nicht gesehen habe.
Die
öffentliche Toilette an einem Parkhaus war kostenlos, obwohl sie von
der Einrichtung her sehr exklusiv ausgestattet war. Alles
in austenitischem (rostfreiem) poliertem Stahl gehalten, großer
behindertengerechter Raum, automatische Spülung und sehr hygienisch. In
Deutschland kaum vorstellbar. Am späten Nachmittag war dann wieder
einmal ein kräftiges Wärmegewitter, das mich veranlasste, nach Germignaga zu fahren.
direkt: zur sechsten Tour