Oskar der Reisevagabund

Oskar´s Reisebericht

Lago Maggiore - Tour 5

Morcote und Luganer See

Morcote

Morcote

Blick von botanischen Garten auf den SeeBlick von botanischen Garten auf den SeeWenn man schon in der Nähe ist, sollte man den Luganer See sowie die Stadt Lugano besuchen. Der Luganer See ist ein Landschafts- und Kulturjuwel. Lugano Stadt ist ganz bestimmt sehenswert. Auf dem Weg nach Lugano war Marcote das erste Ziel auf dieser umfangreichen und strapaziösen Tour.

Promenade von MarcoteMarcote von See ausVon hier aus machte ich eine 3 stündige Wanderung plus 1 Stunde Aufenthalt im botanischen Garten, die ich in der Homepage der Stadt Lugano fand. Diese Tour wird folgend beschrieben:

Morcote - Carona Dieser Ausflug führt zu Orten mit einem gewissen naturalistischen Wert: zur Alpe Vicania und dem botanischen Garten San Grato von Carona.

Santa Maria del Sasso Der anstrengenste Teil besteht aus der Strecke zwischen Morcote und der Alpe Vicania (390 m Höhenunterschied auf 2 km Länge), welchen man auf mehreren Freitreppen überwindet. In Morcote losgehend, hat man die Möglichkeit, die charakteristischen Sträßchen und diePromenade LuganoLaubengänge der antiken Patrizierhäuser oder den Monumentpark Scherrer mit seinem botanischen Garten zu bewundern. Eine lange Freitreppe führt zur Kirche Santa Maria del Sasso, ein Ort über dem Dorfkern, von welchem man eine ausgezeichnete Aussicht auf die Umgebung bewundern kann. Eine weitere Freitreppe hinaufgehend erreicht man die faszinierende Alpe Vicania. 

Altar einer NebenkircheIn dieser Weidezone befindet sich die Alp mit einem gleichnamigen Grotto, welcher den Wanderern erlaubt, sich zuSanta Maria del Sassostärken und in der absoluten Ruhe neue Energie zu tanken. Nach einem kurzen Anstieg lässt man die Wiesen hinter sich und geht entlang einem breiten und bequemen Weg in den Wald hinein, welcher bis zum Parco San Grato im Wechsel kleine Höhenunterschiede aufweist. Den einzigen Aussichtspunkt entlang der gesamten Route von der

Botanischen Garten San Grato.Alp bis zum Park findet man im Gebiet Tenza. Nach einer Wegstunde im Wald vom Monte Arbostora erreicht man den botanischen Garten San Grato.CaronaDas Panorama erstreckt sich bis zu den Gipfeln der Alpenkette. Der Park mit seinen 62’000qm ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber: Er beherbergt die breitgefächerste Sammlung von Azaleen, Rhododendren und Nadelhölzern in der Insubrischen Region. Nach wenigen Wegminuten erreicht man das Ziel des Ausflugs: Das charakteristische Dorf von Carona. Mit dem Postbus fuhr ich geschafft nach Marcote zurück. Es war eine lohnenswerte aber anstrengende Wanderung.

Luganer See

Luganer See

LuganoMit dem Auto fuhr ich dann nach Lugano. Die Strecke führte über schmale Serpentinen hoch nach Carona. Demzufolge ging es genauso hinunter nach Lugano. Das neue Lugano hat rund 53'000 Einwohner und breitet sich über etwas mehr als 48 km2 aus.
Ausflugsschiffe
Der Luganersee:
Oberfläche: 48.9 km2
Länge: 35 km
Maximale Breite: 3 km
MaximaleTiefe: 279 m

LuganoLugano PromenadeDer Tourismus, der hier dank dem milden Klima, der subalpinen Landschaft, dem See und dem ursprünglich vulkanischen Gebirge sehr rasch Fuß fasste, ist die primäre Einnahmequelle der Stadt.

Die Flaniermeile am Hafen, die teils exklusiven Geschäfte in der Stadt und auch die Salami- und Obsthändler sind sehr interessant.

Piazza della RiformaPark BelvedereIn der Innenstadt findet man zahlreiche Straßenkünstler. Vom Pantomimen bis zum Opernsänger, es macht einfach Spaß zu zuschauen.

Besonders bemerkenswert ist die große Fußgängerzone mit dem historischen Zentrum mit seinen wunderschönen Bauten.

Die Ortschaft Monte BreDie beiden Hausberge, Monte San Salvatore und Brè laden zum Wandern ein. Natürlich fehlt es auch nicht an Restaurants, kleinen und großen Grotti mit Panorama-Terrassen, die eine Rundsicht auf den Luganersee und auf die umliegenden Berge bieten. Der Monte San Salvatore (912 m ü.M.) erhebt sich majestätisch in den Himmel von Lugano und bietet einen herrlichen Ausblick auf den See. Seit 1912 führt die Seilbahn in einer Viertelstunde von Seilbahn zum Monte BreCassarate auf den Monte Brè (933 Meter über Meeresspiegel), einen Ort, der dem Besucher zahlreiche Möglichkeiten bietet. Ich war auf keinem der Berge. Sollte ich diese Gegend noch einmal bereisen, werde ich all das nachholen. Was ich auch noch anbringen muss, ist eine Sache die ich so noch nicht gesehen habe.

Lago LuganoDie öffentliche Toilette an einem Parkhaus war kostenlos, obwohl sie von der Einrichtung her sehr exklusiv ausgestattet war. Alles in austenitischem (rostfreiem) poliertem Stahl gehalten, großer behindertengerechter Raum, automatische Spülung und sehr hygienisch. In Deutschland kaum vorstellbar. Am späten Nachmittag war dann wieder einmal ein kräftiges Wärmegewitter, das mich veranlasste, nach Germignaga zu fahren.

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