Mexico 19. Tag
03.10.03
Taxco - Mexiko City mit Zwischenstopp in
Cuernavaca 190 km
Abfahrt 20°C
Auf der Carretera 95 kamen wir bis Cuernavaca recht Ordentlich voran.
Wieder war die Landschaft sehr schön. Cuernavaca 1540 m hoch, ist die
Hauptstadt des Bundesstaates Morelos und Stadt des ewigen Frühlings.
Wegen seinen milden Klima, ist sie als Erholungsort seit ewiger Zeit
bekannt. Kaum zu glauben, als ich die verstopften Strassen sah als wir
ankamen. Heute ist Cuernavaca praktisch ein Vorort der Hauptstadt. Ein
Rundgang von 2 Stunden hatte ich mir genehmigt. Das reichte aus um den
Hauptplatz im Stadtzentrum , die Kathedrale aus dem 16.Jh. und den
botanischen Garten zu besichtigen. Wie sich später herausstellen sollte war es gut dass ich nicht länger blieb.
Als wir wieder auf der Carretera 95 nach Mexico City waren, glich diese Fahrt einen Stopp and
Go. Der fast 700 m Höhenunterschied von Cuarnevaca 1540 m auf 2200m für
Mexico City mit einer Länge von 77 Kilometer war geprägt von Serpentinen
und einer voll gestopften Straße mit Lastwagen, Pkw`s und Fuhrwerke mit
Tieren. Ich brauchte für diese 77 Kilometer sage und schreibe 4 Stunden.
Hier sollte man die Schnellstraße nehmen.
Wäre
ich länger in Cuernavaca geblieben hätte ich Probleme mit den Rückflug bekommen.
Nach dem wir das Auto abgegeben hatten, wurden wir zum Flughafen
gebracht. Nach dem Einchecken hatten wir noch Zeit, um die letzten Pesos
in einer der viele Bars auf zu brauchen.
Mein Fazit zu dieser Reise: Ich hatte mir Mexico anders vorgestellt.
Es gab keinen Höhepunkt, wie in Amerika vielleicht der Grand Canyon,
oder in Chile der Torres del Paine oder andere Highlight. Dann die Armut
der Bevölkerung. Die ewige Angst ums stehlen oder betrogen zu werden.
Auch die Freundlichkeit der Menschen habe ich wo anders mehr erlebt.
Zum Ende noch einige Anmerkungen, die für Reisende in dieser Region
von Mexico, sehr wichtig sein können. Grundkenntnisse der spanischen
Sprache sind von großen Vorteil, da sehr wenige Englisch sprechen.
Peinlichst auf Wertsachen achten! Geldwechsel mit Travelerschecks ist in
Ortschaften < 50 000 Einwohnern nicht möglich. In Städten die
touristisch erschlossen sind, gibt es spezielle Wechselstuben die etwas
weniger tauschen, aber es ist nicht so zeitraubend und viel
unkomplizierter als bei einer Bank (bis zu einer Stunde
Bearbeitungszeit). Kreditkarten werden selten und nur in großen Städten
akzeptiert. Tanken kann man nur bei Barbezahlung, egal wo man ist. In
den Städten ist die Beschilderung sehr mangelhaft, besonders zu den
Ausfallstraßen. Es gibt sehr viele Militärkontrollen mit Straßensperren,
Führerschein und Pass sollten immer griffbereit sein. In der tropischen
Zone hat es sehr viele Stechmücken.
Ein Videofilm von dieser Reise kann erworben werden.
Mexico 3. Woche