Mexico 9. Tag
23.09.03
Wetter: Früh blauer Himmel
und sehr hohe Luftfeuchtigkeit, heiß, 35°C, am Abend kurze
Regenschauer
und ein Temperaturschock, 18°C
Villahermosa-San - Cristobal de las Casas mit Zwischenstopp in Palenque und am Wasserfall Agua Azul 227 km
Nach
einem reichhaltigen Frühstück
im Hotelrestaurant, machten wir uns auf den Weg. Weniger als zwei
Stunden von Villahermosa entfernt, vorbei an fruchtbaren Feldern,
erreicht man die Stadt Palenque. Etwa 8 Kilometer von der Stadt
entfernt, mitten im dichten Urwald, liegt an den Ausläufern des Messa
Central de Chipas die vielleicht berühmteste archäologische Stätte Mexicos,
Palenque.
In
seiner Hochzeit war Palenque ein blühendes religiöses Zentrum der Maya
Kultur. Palenque war von 300 v.Chr. bis Ende des 8.Jahrhunderts
besiedelt. Dann wurde es aufgegeben und allmählich von der Vegetation
überwuchert.
Das Dorf Palenque
würde heute noch vergessen am Rande des Urwaldes dahindämmern, hätte
nicht Ordonez y Aguiar die Ruinen des Maya-Heiligtums entdeckt.
Am Eingang stehen viele kleine Verkaufsstände der Indianer. Der Eintritt
kostet 35 Pesos plus 30 Pesos für Foto und Kamera. Englischsprachige
Führer bieten ihre Dienste an.
Zu
de Wasserfällen
"Cascadas
Agua Azul" sind es von Palenque aus 54 Kilometer kurvenreiche
Straße. Umgeben von Schaumkronen, stürzen die klaren Wasser aus
bewaldeter Höhe in immer tiefer liegende Becken.
Den
besten Blick hat
man, wenn man
den Flusslauf ein Stück
bergauf folgt. Zahlreiche Läden mit T-Shirts und Hütten, die auf Feuerstellen
mexikanisches Essen (Tortillas mit verschiedenen Füllungen) anbieten,
begleiten einen.
Am
Parkplatz stehen einige Familienrestaurants und in unmittelbarer Nähe
kann man in den Fluss ein erfrischendes Bad nehmen. Als einige
Gewitterwolken aufzogen, es war früher Nachmittag, fuhren wir weiter
nach San Cristobal l de las Casas. Auf dieser 144 Km langen Strecke
durchfährt man 2500 Höhenmeter. Der Zustand der Straße lässt zu
wünschen übrig, aber die Fahrt führt durch eine atemberaubende
Landschaft. Auf der Strecke gibt es 140 Rüttelschwellen (Tobes)
zur Geschwindigkeits-begrenzung und die Straße führt in Serpentinen
durch das Hochland und Wolken behangenen Täler.
Die Fahrt
geht vorbei an Indio-Dörfern. An jeder Rüttelschwelle vor der
Ortseinfahrt und Ausfahrt, stehen meist Kinder und verkaufen Bananen
oder andere Sachen. Auch Seile werden gespannt, damit man anhält. Das
Klima wechselt von feuchten Tropenklima zum kühlen Bergklima.
Nach
4 Stunden anstrengender Fahrt kamen
wir relativ spät in San
Cristobal
an.
Hotel Palacio Moctezuma
Avenita
Benito Juarez 16
Note 3 (Zimmer 30US$)
San Cristobal de las Casas (2100m) liegt an den Hügeln eines Tales mit Kiefernwäldern im zentralen Hochland von Chipas, und scheint mit ihren Kopfstein gepflasterten Straßen, mit bunten Ziegel gedeckten Häusern und schönen Kirchen noch immer in 18.Jahrhundert zu verharren.
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Einen guten Blick über die Stadt hat man von zwei Hügeln. Auf jedem
steht eine Kapelle aus der Kolonialzeit. Der Reichtum und die
Komplexität der verschiedenen indigenen Kulturen gibt der Stadt ihren
besonderen Charakter. Überrascht war ich von den vielen Jugendlichen aus
allen Herrenländer, in der Stadt. Der Grund war die Nähe der Stadt zu
Guatemala. Es waren Rucksacktouristen, die am Abend die Stadt
beherrschten. Im Cafe Mexiko-Paris, verbrachten wir den Abend.
Das Hotel war nicht so toll, und es war die einzige Nacht in Mexico, wo
es mir kalt war.
direkt zum 10. Tag
Mexico 2. Woche