Mexico 10. Tag

24.09.03
Wetter: Früh blauer Himmel 16°C, in Tehuantepec
dann
27°C, am Abend Regen
San Christopal del Casas -Tehuantepec mit Zwischenstopp in Tuxtla Gutierrez 326 km
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Nach
einer fast schlaflosen Nacht, es war sehr kalt im
Zimmer,
fanden wir ein Frühstückskaffee gleich beim Hotel. Nach dem Frühstück
machten wir noch einen Stadtbesichtigung mit dem Besuch der Kathedrale.
Auf dem schattigen Platz rund um die Kirche hat sich der Markt für
Kunsthandwerk etabliert. Textilien, bunte Wollgürtel, Armbändchen und
vieles mehr wird angeboten. Anschließend fuhren wir weiter nach Tuxtla
Gutierrez, der 540 m hoch gelegenen Hauptstadt Chiapas, den zweitärmsten
Staat Mexicos. Die 84 km lange Serpentinen reiche Strecke (2100m auf
540m) ist landschaftlich sehr schön.
Während der Fahrt kann man ab und
zu einen Blick auf den Canon del Sumidero werfen. Durch diese
schöne Schlucht, deren Felswände fast 1200 m hoch sind, fließt der
Rio Grijalva.
Indios, mit gesammelten Brennholz auf dem Kopf, laufen
am Straßenrand und sind eine immer begegnende Gefahr. Wer Zeit hat sollte
die 3 stündige Bootsfahrt von der Kleinstadt Chipas de Corzo aus
mitmachen. In Tuxtla G. wollten wir auch den Zoo besichtigen, was aber
wegen Renovierungsarbeiten nicht möglich war. Endlich aus den Bergen
heraus fuhren wir direkt nach Tehuantepec wo ich das nächste Hotel
gebucht hatte. Bei der Ortschaft Juchitan, 41 km vor Tehuantepec
war plötzlich ein riesiger Stau. Über 50 LkW und etliche PKWs standen
vor mir. Ich dachte an einen Unfall. Einige mexikanische Jungs, standen
herum. Einer kam auf unser Auto zu und ich fragte was los sei. Er sagte
nur "barrera, barerra, por mucho tiempo" Lange dauernde
Straßensperre.
Kurz
gesagt, der Junge zeige mir gegen 50 Pesos
Bezahlung
im voraus einen Umweg über einen Feldweg auf dem auch schon andere Pkws
fuhren. Bis wir wieder zur richtigen Straße (ungefähr 10 bis 12
Kilometer) kamen ,musste ich an zwei Mautstellen vorbei mit jeweils 20
Pesos,
ein Polizist verjagte mit einem Gewehr einen Bauern, der seinen
Traktor im Weg stellte. Ein Gaucho mit einer riesigen Rinderherde
versperrte dann, den fast unpassierbaren Weg. Ich hatte Angst, dass die
Herde das Auto beschädigt. Dann fuhr ich den Jungen auf der legalen
Straße wieder zum Ausgangspunkt zurück. Nun wollte er nochmals Geld, 50
Pesos, was ich aber entschieden ablehnte. Darauf wollte er das Auto
nicht verlassen.
Erst nachdem ich nochmals 20
Pesos bezahlte, stieg er beleidigt aus und rief mir Schimpfworte
hinterher. Endlich nach strapaziöser Fahrt kamen wir in Tehuantepec an,
wo ich am Abend von einen Busfahrer erfuhr, dass die Bauern wieder
einmal gestreikt hatten.
Das kommt hier öfters vor. Somit kann man auch
sein Geld verdienen. 110 Pesos gleich 11 Dollar pro Auto, ein guter
Verdienst für hiesige Verhältnisse. Es war auf jeden Fall, wieder mal
ein aufregender Tag. Das
Hotel Calli (Note1/52US$/Zimmer) ist außerhalb der Stadt.
Somit verbrachten wir den Abend im Hotel. Nachdem wir einen riesigen,
sehr schmackhaften Flussfisch gegessen hatten, war die Welt wieder in
Ordnung. Um 7 Uhr standen wir auf. Ein herrlicher Sonnenaufgang war zu
sehen. Nach dem Frühstück im Hotel, fuhren wir um 9 Uhr los.
direkt zum 11. Tag
Mexico 2. Woche