Spitzname:
The Golden State
Hauptstadt: Sacramento
Besonderheiten: "Carlifornia is a state of mind"- Kalifornien ist ein Bewustseinszustand, lautet einer der vielen euphorischen Sprüche über den Goldenen Staat. Wird sein Füllhorn ewig sprießen?
Von Kalifornien in die großen Nationalparks
Las
Vegas - Death Valley Junction - Lon Pine 400 Kilometer (11.
Übernachtung).
Amargosa
ist der letzte Ort um nochmals Benzin zu tanken, Getränkevorrat
aufzunehmen um dann in das Death Valley einzutauchen.

Dies sollte man unbedingt beachten in dieser lebensfeindlichen Umgebung.
Den Furchterregenden Namen erhielt diese Gegend in der Zeit des
Goldrausches
1848/49 als viele Siedler sich auf dem Weg in den gelobten Westen, in
dieser vegetationslosen, heißen Wüstenregion verirrten und Wagen, Vieh
und
Besitz verloren.
Die
Höhenunterschiede innerhalb der Grenzen reichen von 3368 m bis hinunter
zu 86 m unter dem Meeresspiegel (nahe Badwater). Dies ist der tiefste
Punkt der gesamten westlichen Hemisphäre
Death
Valley ist eine der heißesten Gegenden der Welt mit
Tagestemperaturen bis zu 57°C. Große Sanddünen wechseln sich mit scharf
geschliffenen Felsskulpturen und Vulkankratern.

Der Aussichtspunkt Zabriskie Point ist Pilgerziel ganzer Scharen von Naturfreunden. Der Regisseur Michelangelo Antonini drehte hier seinem gleichnamigen Film.
Die
Route durch das Death Valley führte uns an
der
Flanke der östlichen Sierra Nevada nach Lone Pine. Von hier aus sieht
man den Mount Whitney. Mit 4418 Metern Höhe ist er der höchste Berg der
USA außerhalb Alaskas und Hawaii.
Lone Pine-Mono Lake-Yosemite NP-Modesto 500 Kilometer (12. Übernachtung)
Durch
die "Eastern Sierra" zieht sich als Hauptverkehrsader die US-395; sie
gewährt Zugang zu einigen interessanten Gebieten.
Malerisch
bei der Ortschaft Lee Vining gelegen,
begeistert
der
Lee Vining Canyon sowie der Mono Lake durch seine
vielgestaltigen Steinsäulen, die aus dem Wasser ragen. Sie bestehen aus
Kalktuff, der beim Kontakt mit kalkhaltigen Quellwasser und salzhaltigen
Seewasser ausgefüllt wurde.
Als
wir von Lee Vining wegfuhren hatten wir 28°C und als wir am Visitor
Center des
Yosemite Parks ankamen hatten wir Schneeregen.
Nur
knapp vier Autostunden von San Francisco entfernt, verspürt der
Yosemite National Park die Nähe dieser Stadt. Im Sommer ist er der
Meistbesuchteste National Park mit über 4 Millionen Besuchern.
Seinen hohen Bekanntheitsgrad verdankt der 3000 km2 große Park einer grandiosen Berglandschaft auf Höhenlagen bis zu 4000 Meter. Der halbrunde, elefantengraue Half Dome ist das Wahrzeichen von Yosemite.
Bei
der
Mariaposa Grove wachsen rund 500
Mammutbäume,
der größte Bestand im Park. Der mächtigste und älteste der 2700 Jahre
alte Grizzly Giant. Mit 740 m Fallhöhe sind die Yosemite Falls
die höchsten Wasserfälle der USA.
Kalifornien 2.Seite
Modesto - San Francisco 150 Kilometer (12.,13. und 14.
Übernachtung)
San Francisco for Beginners
Die
"City an der Bay" kann man in einem Tag kaum abhaken. Jeder
Stadtteil hat seine eigene sights, manche mehr, manche weniger bekannt.
Es war mein zweiter Besuch und damit der Einstieg etwas einfacher. Es
ist unmöglich über alles was diese Stadt so reizvoll macht, in dieser
Homepage zu berichten.
Für
den Besucher,
der
die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick kennen lernen will und
nicht auf sein Fahrzeug verzichten möchte, bietet sich der 80 km lange,
mit blau-weißen Schildern (Seemöwe) markierte "Scenic Drive" an.
Aber
auch öffentliche Verkehrsmittel
und
die eigene Gehkraft sollte man nicht außer Acht lassen. Das wohl
bekannteste Wahrzeichen dieser Stadt ist die Golden Gate Bridge.
Die Innenstadt befährt man mit der legendären Cable Car die den
Besucher auch heute noch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten bringt.
Den schönsten Blick auf die Stadt hat man von Coit Tower
ein Turm der zu Ehren der Feuerwehrleute von SF. errichtete wurde.
Was
man als weitere Höhepunkte bezeichnen
kann
ist die
Lombart Street, den Financial District, Fishermans Wharf , China
Town, Downtown, Presidio und Sausalito auf der anderen Seite der
Golden Gate Bridge.
San Francisco-Big Sure-Monterey- Moro Bay -Santa Maria 521 Kilometer (15. Übernachtung)
Die US 101 von San Francisco nach Los Angeles war für mich die schönste Küstenstrasse die ich erleben durfte. Streckenweise wirkt sie wie eine in die horizontale verlegte Achterbahn.
Sie
führt ab Monterrey relativ nahe dem Pacific
entlang,
mit wunderschönen Ausblicken auf die Steilküste, wo die Wellen des
Meeres ihre Gischt an die Klippen entleert. Wo schäumende Buchten hinter
Zypressen versteckt zum baden einladen, und kleine bezaubernde
Ortschaften eine heile Welt vermitteln.
Nur selten stören Spuren der Zivilisation die urwüchsige Schönheit dieser hinreißenden Strecke. Abziehbilder davon treiben sich als Poster an Wänden in der ganzen Welt herum. Big Sur ist wohl der bekannteste Abschnitt. Wo Big Sur eigentlich beginnt, lässt sich nicht so leicht sagen.
Eine
zusammenhängende
Ortschaft
gibt es nicht. Lange blieb Big Sur unzugänglich. Erst ab 1920 wurde mit
dem Bau der Strasse begonnen. Eine architektonische Leistung war der Bau
der Bixby Bridge die erste Bogenbrücke in den USA.
"Wer sich hier nieder lässt, hofft , dass er der letzte Eindringling ist" schrieb ahnungsvoll schon Henry Miller einer der prominentesten Anwohner. Die bekanntesten Ortschaften sind Monterrey, Carmel, Morro Bay, Harmony, San Louis Obispo und Santa Barbara.
Monterrey
an der gleichnamigen Bucht wurde durch die Bücher des Schriftstellers
John Steinbeck berühmt. Das berühmteste Buch war
"Strasse der Ölsardinen". In Monterrey State Historic Park stehen
mehrere historische Häuser.
Carmel ist die Ortschaft der Intellektuellen. Sie wurde 1904 von einer Gruppe von Künstlern und Schriftstellern gegründet. Morro Bay ist bekannt durch seinen konischen Felsen der hier 176 m hoch aus dem Pazifik ragt. Harmony mit seinen 18 Einwohnern ist ein winziger Fleck, den man wohl seinen Namen glauben muss.
Santa Maria - Los Angeles 289 Kilometer (16. 17.und 18. Übernachtung)
Santa
Barbara ist wohl die
kalifornischste
Stadt in Kalifornien. Alles wirkt spanisch-mexikanisch und alles
amerikanisches ist weitgehend fremd und auch tabu, wie Hochhäuser und
schrille Reklamen. Die Santa Barbara Mission ragt hoch über
dieser lieblichen Stadt.
Santa
Monica eine eigenständige Stadt, ist von
drei
Seiten der Metropole Los Angeles umgeben. Die vierte Seite stellt die
Pazifikküste dar, die mit ihrem langen Sandstrand entlang der Malibu
Lagoon
den
Ort zu einem beliebten Badeziel macht. Die
Main
Street von Santa Monica ist ein Eldorado für Shopping-Fans. Das
angrenzende Venice ist Tummelplatz für Stars und Sternchen. Auf
den Ocean Front Walk ist vor allem in den frühen Abendstunden ein
Sparziergang sehr stimmungsvoll.
Los
Angeles ist die größte
Stadt
Kaliforniens. Sie zu erkunden ist nicht ganz einfach, da die markanten
Sehenswürdigkeiten teilweise mehr als 50 Kilometer von einander getrennt
sind. Hollywood, Malibu, Long Beach, Beverly Hills und Anaheim
sind vertraute Namen, die diese Stadt so attraktiv machen. Besonders
Beverly Hills, seit den 20er Jahren die Adresse für die Erfolgreichen
der Unterhaltungsbranche hat sich unabhängig gemacht von Los Angeles.
Die Läden, Restaurants und Kunstgalerien auf den Rodeo Drive
gehören zu den teuersten der ganzen Welt.
In
Los Angeles lebt man von Image, wohnt man in Beverly Hills hat man es
geschafft. Der Sunset Boulevard trennt die zwei Welten der
Besitzenden und der Habenichtse. Der Besuch von Hollywood

war enttäuschend. Der Hollywood Boulevard war ein Gemisch aus Fast Food - und billigen Ramschläden. Nur in der Nähe des berühmten Man´s Chinese Theaters war der Hauch dieses einst so mondänen Viertels spürbar. Hier ist die berühmte Walk of Fame mit den Hand- und Fußabdrücken der Stars. Mittlerweilen soll es sich durch eine groß angelegte Sanierung gebessert haben.
Los Angeles - Palm Springs 212 Kilometer (19.Übernachtung)
Unter
den kalifornischen Wüstengemeinden
besitzt
Palm Springs einen besonderen Namen. Seit langer Zeit gilt die Stadt als
beliebter winterlicher Tummelplatz ,da die Temperaturen auch in den
strengen Wintermonaten sehr frühlingshaft sind. Das gesunde
trockene Wüstenklima trägt dazu bei dass sehr viele Rentner ihren Wohnsitz nach hier her verlegten. Auch viele Filmschauspieler sind hier zu Gast und wie in Hollywood gibt es eine Strasse Walk of Fame. Typischer für die Umgebung von Palm Springs als die entrückten Berghöhen sind Canyons, in die sich vor Jahrhunderden schon die Indianer im Hochsommer zurückzogen.
Besonders
idyllisch ist der
Palm Canyon
auf
dem Indianer Reservation der Agua Calente Indianer. Ein Wasserlauf mit
felsigen Bett zieht sich durch eine Bergflanke mit Hunderten von Palmen,
zwischen denen ein schattiger Waldpfad verläuft.
Palm Springs - Phönix AZ 421 Kilometer (20. 21.und 22. Übernachtung)
Auf
dem Weg zurück nach Phönix,
war
der Joshua Tree Nationalpark der letzte, von uns besuchte Park in
Kalifornien. Er ist unweit von Palm Springs und ist ein Schutzgebiet an
der Nahtstelle zwischen der hoch gelegenen Majovadesert und der zum
Flachland gehörenden Coloradowüste. Der eine Teil besteht aus kargen
Granitfelslandschaft, der andere Teil aus Sandwüste mit Palmenoasen.
Die
bizarren Joshua Bäume müssen sich mit extremer Trockenheit und
steinigem Untergrund begnügen. Sie werden bis zu 13 Meter hoch und mit
ihren zum Himmel gestreckten Armen (Joshua Tree) prägen sie das
Landschaftsbild. Von hier aus bis nach Phönix fährt man dann durch eine
Ebene die nichts mehr aufregendes herzeigt.
Direkt zur Tour: Phönix und Umgebung
Ein Videofilm von dieser Reise, kann erworben werden