Oskar der Reisevagabund

Oskar´s Reisebericht Flagge USA USA Nordwesten Flagge Kanada

Reisebericht durch den Nordwesten der USA und Kanada

Flagge British Columbia    Dreizehnter Tag: 27.09.2008     Flagge British Columbia
Route: Lillooet BC nach Vancouver BC (255 Kilometer)

Teilstrecke1: Lillooet BC nach Whistler BC (123 Kilometer)

Teilstrecke2: Whistler BC nach Vancouver (125 Kilometer)

Sea to Sky HighwayGut ausgeschlafen und nach ausgiebigem Mountainer nach LillooetFrühstück ohne Schwarzbrot, starteten wir gegen 9 Uhr in Richtung Whistler. Das Wetter war leicht bewölkt und zu dieser Stunde doch sehr frisch. Wieder liegt eine reizvolle Strecke vor uns. Fährt man aus Lillooet heraus, Sea to Sky Highwaysieht man schon die gewaltigen Berge,die steil zum Himmel zeigen. Wir fahren den Hwy.99, der von Lillooet nach Whistler führt und auch der "Sea to Sky Highway" genannt wird. Wie der Name schon verrät, bringt uns der Sea-to-Sky Highway in umgekehrter Folge von den  Bergen an das Meer. Seton LakeNach kurzer Fahrt der erste See. Es war der Seton Lake.Seton LakeDer klare Bergsee ist ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber und Menschen, die die unberührte Bergwelt lieben. Wir verweilen ein wenig, um die einzigartige Natur zu betrachten. Im Hintergrund des Sees sind die Gipfel der Bender Range zu erkennen. BrückeDer höchste Berg der Region ist der Whitecap Peak. Weiter führt die kurvenreiche Straße des Öfteren über Brücken,Sea to Sky Highwaydie nur in Einbahnverkehr überquert werden. Flüsse, die von den Bergen gespeist werden, zeigen sich manchmal reißend und auch mal langsam fließend. Fast auf halber Strecke kamen wir zum Duffy Lake, der zwischen Lillooet und Whistler liegt. Der Duffey Lake, ein wunderschön gelegener See inmitten traumhafter Natur, Duffy Lakeist eingebettet in steile Berge. Sea to Sky HighwayWer am Duffey Lake steht, sieht vor sich im blautürkis schimmernden klaren See die gletscher- und schneebedeckten Berge.  Er ist umgeben von wild wachsenden Pflanzen und Blumen. Ein Ort zum Verweilen. Der traumhafte schöne Bergsee liegt im Duffey Lake Provincial Park, 35Karte Duffy Lake Kilometer von Pemberton entfernt an der Duffey Lake Road. Duffy LakeHier wollten wir unsere Füße bewegen. Die Gegend hier um die Duffy Lake Road ist zu schön, um sie einfach nur zu Durchfahren. An einem der zahlreichen Picknickplätze stillten wir unseren Hunger. Danach eine Runde wandern, ein Traum in dieser Bilderbuchlandschaft. Der nächste See, Mittlerer Joffry Lakean dem wir einen kurzen Stopp absolvierten,Karte Sea to Skywar der Lower Joffre Lake. Von einem Parkplatz hat man 500m zu laufen. Hier bekommt man einen kleinen Einblick in die schöne Landschaft. Es sind hier noch 2 weitere Seen, die aber eine längere Wegstrecke (4,5 und 6km) bedeuten. Umgebung von PembertonPemberton BCDiese Zeit hatten wir leider nicht. Unser nächstes Ziel war Pemberton.
Pemberton selbst hat rund 1.500 Einwohner und weitere 3.000 Einwohner in den umliegenden Dörfern. Eingerahmt von den majestätischen, schneebedeckten Bergen dient das Tal hauptsächlichGreen Lake nahe Whistlerder Mt.Currie bei PembertonLandwirtschaft und ist als Kanadas Kartoffel-Hauptstadt (Seed Potatoes, Pilze und Bakterien frei) bekannt. Da es nur 30 Kilometer bis Whistler sind, profitiert die Ortschaft immer mehr von den Tourismus, der von Whistler ausgeht. Wir sahen viele neue Hotels, die schon fertig waren und etliche die sich noch im Bau befinden.Auch hier werfen die olympischen Winterspiele 2010 ihren Schatten voraus. Der Mt. Currie mit 2500 m sticht aus den Coastal Mountains  heraus und begleitet uns bis nach Whistler. Whistler ist ein freundliche Stadt und liegt an den Küstenbergen von Britsh Columbia  und ist die Heimat von ca. 10.000 Einwohnern.Whistler liegt ungefähr 120 km (75 Meilen) von Vancouver entfernt. Die atemberaubende Bergwelt in der Umgebung von Whistler belohnt alle Naturliebhaber.Obwohl vier Sägemühlen gewaltige Holzmassen verarbeiteten, fehlte bis in die 1960er-Jahre fast jede Infrastruktur. Erst 1962 begannen Versuche, aus dem Gebiet ein Skigebiet zu machen – 1966 fuhren die ersten Lifte Heute ist ein internationales lebendiges Flair im autofreien Whistler Dorf spürbar, wo man in  Restaurants und Bars kulinarisch verwöhnt wird. Die zwei Hausberge von Whistler sind Whistler Mountain (2182 Meter) und Blackcomb Mountain (2284 Meter).Im Sommer ist Whistler das Downhill und DirtBike Paradies schlecht hin. Wir sahen Hunderte junger, Menschen die mit ihren gestylten BMX Rädern unterwegs waren. Der weltberühmte „Whistler Blackcomb Fahrrad Park“ ist eine Spielwiese für Fahrrad Enthusiasten.
Es gibt unzählige Pisten für Fahrer aller Klassen,sowie Geschicklichkeits-Parks und große und kleine Hindernis-Routen. Der Ort selbst hat sich komplett auf die Sportbegeisterten eingestellt. Hinter jeder zweiten Tür verbirgt sich ein Outdoor-Sportgeschäft. Die anderen Häuser sind Cafés und Bars, auf deren Terrassen braun gebrannte Sportler sitzen, neben sich ihre Fahrräder, Golfsäcke oder Wanderstiefel. Obwohl noch fast 1 1/2 Jahre Zeit ist, bis Beginn der Winterspiele, dreht sich fast alles nur noch um dieses Event. Die Stadt ist geschmückt mit dem Logo, dass die Spiele begleitet. Ob auf Fahnen, in den Geschäften oder bei den Gondelstationen.Olympia ist über all. Alles ist bereit. Die Anlagen von Whistler, auf denen 2010, 46 olympische und 62 paralympischen Wettbewerbe ausgetragen werden, sollen vor und nach den Spielen sowohl Spitzen- als auch Freizeitsportlern zur Verfügung stehen. Hwy 99Have fun“ heißt es hier häufig, wenn man sich verabschiedet. Nicht „Guten Morgen“ oder „Guten Tag.“ Es scheint, als hätte Leben hier eine ganz andere Bedeutung als in Europa. Leben hat hier vor allem mit Lebensfreude zu tun.Lookout Tantalus MountainsDiese bleibt mir hoffentlich erhalten. Auch wir hatten viel Spaß beim Erkunden dieser jungen und modern gewordenen Stadt. Aber wir mussten weiter, denn Vancouver war das Ende dieser Tour. Also weiter auf der 99 die sich Richtung Vancouver wie eine Schlange entlang des Tantalus Mountains windet. Etliche Baustellen waren ein lästiger Begleiter. Squamish, BC an der Spitze der Howe Sound/Bild von BC.comStawamus Chief, SquamishDie Olympischen Spiele werden den späteren Touristen eine perfekte teils 4-spurige Trasse hinterlassen. Wir brauchten  für die 120 Kilometer gute 3 Stunden. Einiges, was wir auf dieser Strecke sehen wollten, war auf Grund der Gegebenheiten nicht möglich. Die Ausfahrten waren schlecht oder gar nicht beschildert. Gegend Horseshoe BayAlso war der nächste kurze Stopp Squamish am nördlichen Ende des "Sea to Sky Highways" nahe dem Howe Sound. Der Howe Sound ist Nordamerikas südlichster Fjord. Die spektakuläre Landschaft reicht von Squamish bis nordwestlich von Vancouver.
Die Stadt Squamish erhielt ihren Namen von einem Wort der Coast Salish Indianer und bedeutet "Mutter der Windes". Sehenswert ist hier der riesige Monolith, Stawamus Chief. Er  ist der zweitgrößte Monolith der Welt. Der Chief liegt nördlich der Shannon Falls und diente schon in verschiedenen Actionfilmen, u.a. mit Sylvester Stallone, als Drehort.  Von hier aus windet sich der Hwy 99 auf seinen letzten 45 km in endlosen Kurven direkt an den spektakulären Steilwänden der Coast Mountains vorbei. Zur Linken liegen die mit kleinen verträumten Inseln geschmückten Gewässer des Howe Sound, zur Rechten der unnachgiebige, von urzeitlichen Gletschern geschliffene Granit. An der Horseshoe Bay verlassen wir den Hwy 99 und fahren auf dem Hwy 1 nach North Vancouver. Genervt von den vielen Baustellen kommen wir um 15:00 Uhr in North Vancouver an. Cleveland Dam North VancouverLyon Canyon Susspensions BridgeDie City of North Vancouver ist eine selbstständige Stadt mit eigenem Bürgermeister. Von hier aus erhält man in schönen Tagen traumhafte Ausblicke auf die Halbinsel der Innenstadt von Vancouver. Eine Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Capilano Suspension Bridge. Diese Seilbrücke bringt  Wanderer über den Capillano River hinweg zu zahlreichen Wanderwegen und einem Regenwaldpfad, der hoch über dem Boden in den Baumkronen verläuft. Lions Gate Bridge vom Stanley ParkDie Brücke erstreckt sich in einer Höhe von 230 Fuß (70m) auf einer Länge von 450 Fuß (137m) über den Capilano River. Seither wurde der 11 Hektar große Park immer wieder ausgebaut. Die Lynn Canyon Suspension Bridge ist eine weitere Seilbrücke, die die tiefe Schlucht des Lynn River überquert. Rund um den Cleveland-Dam erstreckt sich der Capilano River Regional Park mit weiteren Wanderwegen. Totempfähle Stanley ParkUnser Hotel war nur 5 Minuten vom Capilano Park entfernt . Es war schon das 3.Mal dass ich Vancouver, für mich eine der schönsten Städte, bei meinen Reisen besuchte. Vancouver ist an drei Seiten vom Wasser umgeben. Die Stadt genießt eine atemberaubende Naturkulisse und eine vielfältige, fortschrittliche und internationale Bevölkerung.
Die drittgrößte Stadt Kanadas wird Gastgeber der olympischen Winterspiele 2010 sein.  Die Stadt North Vancouver hatten wir immer nur gestreift.Burrad Bridge VancouverNun  wollten wir uns diesen Ort näher betrachten. Wie oben erwähnt, gibt es viele schöne und interessante Sehenswürdigkeiten. Zuerst besuchten wir den Capilano Park. Der Eintritt von 27,95 CA$ war nicht gerade billig. Doch bietet die Capilano Suspension Bridge eine einzigartige Mischung aus Natur, Abenteuer, Geschichte und Kultur.Gassy Jack DeightonAn diesem Ausflugsziel erlebten wir die ganze Vielfalt von British Columbia. Nach einer guten Stunde verließen wir den Park und fuhren über die Lions Gate Bridge zum Stanley Park. Herrlicher, vom Wasser umsäumter, 4 km² großer Stadtpark mit Wanderwegen und Picknickplätzen. Hier befinden sich neben originalen Totempfählen auch die letzten Urwalddouglasien der Innenstadt und ein ausgezeichnetes Aquarium. Im Stanley Park kann man Skaten, Radfahren oder einfach am Ufer Flanieren. Canada Place VancouverAm Kits Beach wollten wir Abendessen und dabei den Sonnenuntergang betrachten. Leider war das Lokal, was ich im Betracht zog, für eine private Feier geschlossen. Also warteten wir auf den Sonnenuntergang ohne Essen. Von hier aus kann man auch die herrliche Sky Line von Vancouver City sehen. Es hatte sich gelohnt zu warten. Die Sky Line in Purpurrot und das Meer im gleißenden Licht der untergehenden Sonne war ein einzigartiges Naturschauspiel. Abends, als uns der Hunger quälte, brachen wir Richtung Innenstadt auf. Über die Burrad Bridge  gelangten wir nach Gastown, der Altstadt von Vancouver. Wir bummelten dann einmal um den Canada Place herum. Eine kurze Pause mit schöner Aussicht auf North Vancouver legt wir an der Spitze dieses Terminals ein.Dann suchten wir die die „Steam Clock“. Diese dampfbetriebene Uhr pfeift unter starkem Dampfausstoß alle 15 Minuten und bietet ein beliebtes Fotomotiv. Auf der gegenüberliegenden Seite war ein italienisches Restaurant, in dem wir unseren Hunger stillten. Das Essen war hervorragend und somit war wieder ein ereignisreicher Tag gut zu Ende gegangen.


Hotel Comfort In & Suites;
Note = 1
127 CA$

 

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