2. Woche
Von 17.09.96 - 23.09.96
Ziele:
Ottawa > Montreal > Montepellier > Lincoln > Mount Washington >
Bangor > Bar Habor > Camden > Portland > Rockport > Boston >
Provincetown > Newport > Mystic > New-York

Ottawa,
Kanadas attraktive Hauptstadt ist im Südwesten der kanadischen Provinz
Ontario. Die bekanntesten Attraktionen sind der
Rideau Kanal und das Parlamentviertel. In unmittelbarer
Nähe ist der
Sussex
Drive, die Prachtstrasse der kanadischen Hauptstadt, die an
Museen vorbei zu den Botschaftsgebäuden und prachtvollen Villen führt.
Montreal
ist ein beliebtes touristisches
Reiseziel
auf der 50 km langen Insel Montreal Island im Sankt Lorenz Strom. Es ist
die zweitgrößte französisch- sprechende Stadt nach Paris.
Montreals Downtown und die Altstadt (Old Montreal)
haben einen fliesenden Übergang und sind
von
Gegensätzen geprägt. Elegante Hochhäuser im lebhaften Zentrum mit Super
teureren Hotels und Einkaufspassagen zeigen das Moderne Montreal.
Zwei
U-Bahnstationen entfernt dann das
Old Montreal mit seinen Kopfsteinpflaster, vielen
populären Restaurants, Straßencafes, Kunstgalerien und Souvenirläden.
Place d Armes mit der Kirche Notre Dame
ist der Treffpunkt vieler Künstler. Für mich einer der schönsten Städte
die ich besuchte. Alle Sehenswürdigkeiten hier aufzuzählen wäre des
Guten zu viel.
Die
West-Ost-Route auf der Interstate 89 nach New England beginnt in
Burlington am Lake Champlain in
Vermont. Burlington besitzt eine große Universität mit
10000 Studenten. Diese 40000 Einwohner zählende Stadt mit
seinen
sehenswerten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert besitzt einen Flair der
sich in den Kneipen und Straßencafes bemerkbar macht. Die Hauptstadt von
Vermont ist Montepelier. Mit 8000 Einwohnern und seinen
weißgetünchten Holzhäusern sieht die Staatsmetropole eher aus wie ein
verschlafenes Landstädtchen.
Sechs
Meilen nördlich von Lincoln NH beginnt der
Franconia Notch State Park. In der 12 km langen
Schlucht gibt es sehr schöne Wanderwege. Durch den engen Canyon
befördert The Flume ihr Wasser in zahlreichen Kaskaden
talwärts. In den kleinen Touristenzentrum Lincoln führt eine 2 Kilometer
lange Seilbahn zum Loon Moutain Park. Es ist ein
beliebtes Ausflugziel der Einheimischen.
Bei
Conway beginnt der 33 km lange Kancamagus Highway die
schönste Herbstroute durch die White Mountains. Im
Herbst sehen die flammenden Wälder dieses Mittelgebirges wie vergilbte
Werke alter Meister aus. Es Ist dann Indian Summer.

Auf der Westflanke der Berglandschaft, machte mit Bretton Wood
NH ein "Kaff" Weltgeschichte. Dort fand im Sommer 1944 eine
Weltwährungs-und
Finanzkonferenz
statt. Auf Einladung
des
Präsidenten Franklin D. Roosevelt kamen 700 Delegierte aus 44 Nationen
im noblen Mount Washington Hotel um hier den Dollar als internationale
Leitwährung zu bestimmen.
Bei
der Ortschaft Glen windet sich die 8 Meilen lange, steile und kurvige
Mautstraße, die Mount Washington Auto Road zum 2000 m hohen
Mount Washington.
Mindestens
einmal in Monat toben auf dem im Permafrost
liegenden
Gipfel Orkane mit Windgeschwindigkeiten bis zu 250km/h, weil der Berg im
Schnittpunkt dreier Sturmschneisen liegt.
Eine
im Jahre 1869 gebaute Zahnradbahn führt zum Gipfel. Die
qualmenden Miniaturloks, eine bergauf die andere
bergab, der
Mount Washington Cog Railway befördern die Passagiere
im Schritttempo mit altertümlichen Wagons. Man sollte sich diese Fahrt
nicht entgehen lassen.
Auf
der Weiterfahrt Richtung Bangor kommt man zur 8000 Seelen-Ortschaft
Skowhegan. Hier lebten einst die
Abenaki Indianer. Als Denkmal wurde eine 20m hohe
Holzskulptur von der Stadt errichtet. Nach dem sich 1711 die ersten
weißen Siedler in der Gegend sich niedergelassen hatten, entwickelte
sich der Ort zu einem Zentrum der Holzwirtschaft.
Die
US 1 ist die Hauptstraße, die parallel zur Main-Küste von der Gegend um
Bar Habor bis ganz hinunter nach
Portland
führt. In vielen Fällen bekommt man die schöne Küste Mains, nur durch
kleine, lohnende Abstecher zu sehen.
Der Acadia National Park bietet schöne
Wandermöglichkeiten
wie der Dorr Lader Trail und die Wanderung um den
Jordan
Point. Der Mount Cadillac ist die höchste Erhebung mit 477 Meter. Als
Frühaufsteher erlebt man hier einen wunderschönen Sonnenaufgang.
Er
ist der erste Punkt der USA, der fast ganzjährig als erster von der
Sonne bestrahlt wird. Die 20 Meilen lange Park Loop Road
ist die Hauptattraktion im Park.
Einige
der interessantesten und landschaftlich reizvollsten Stellen an der Loop
Road sind an der Ostküste der Strand
Sand Beach, dann Thunder Hole, wo das
Meer bei entsprechenden Wellengang an den Klippen ein gehöriges Getöse
aufführt und Otter Point.

Entlang der Küste Mains gibt es zahlreiche Lobster Points und man sollte sich diese Köstlichkeit zu angenehmen Preisen nicht entgehen lassen.
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Die
Küste von Maine, südlich von
Bar Habor bis Portland etwa wird oft als eine der
schönsten Landschaften von Amerika bezeichnet. Die Küstenlinie ist
hier
überaus zerklüftet. Zwischen den
malerischen Buchten sind immer wieder Sandstrände
eingebettet. Die notwendigen Abstecher zu den kleinen Fischerorten und
den mit Leuchttürmen ausgestatteten Kaps lohnen sich immer.
Der
für mich am schönsten gelegene Leuchtturm war der
Portland Head Light. Er gilt auch der als
meistfotografierte Leuchtturm von Maine. Ein weiteres bekanntes
Fotomotiv ist der Hafen von Rockport mit seinen
Bojenbesetzten Lagerschuppen.
Es
kommt auf die Zeit an die man in New England verbringt.
Die
zahlreichen hübschen Orte wie Camden, wenige Meilen von
Rockland gelegen, Mystic,
Boothbay Harbor, seit den 20ger Jahren ein beliebter Ferienort
und die viele andere Ortschaften nehmen sehr viel Zeit in Anspruch.
Auf
der Weitereise Richtung Boston besuchten wir Providence,
Hauptstadt von Rhode Island. Eine der Wiegen der amerikanischen
Unabhängigkeit lag sicher in Providence.
Hier
begann die unbeugsame Lösung von England und der Weg in die
Eigenständigkeit. Das State House, auf einer Anhöhe
gebaut, fällt durch die gewaltige Kuppel auf, die angeblich die
zweitgrößte Kuppel nach dem Sankt Peters Dom in Rom ist. Auf ihr steht
eine 4 m hohe vergoldete Statue. Sie wird "Independent Man"
genannt und symbolisiert die Unabhängigkeit.
Ein
Höhepunkt dieser Rundreise war
Boston die Hauptstadt von
Massachusetts. Auch hier sollte man 2 Tage einplanen.
Die
einzelnen Höhepunkte waren ein Spaziergang auf den Freedom Trail,
durch die historische Altstadt, das Old State House, schlemmen im Quincy
Market, die hübschen alten Straßenzüge am Bacon Hill der fantastische
Ausblick von 241 Meter hohen John Hancock Tower und das
Kennedy Library Museum.
Der
so genannte Freedom Trail erzählt die ganze Stadtgeschichte, in dem man
einer breiten roten Linie folgt, die auf dem Gehsteig markiert ist. Sie
führt zu allen wichtigen Stationen die diese historische Stadt bietet.
Startpunkt ist vor der Congress Hall am Samuel Adams Denkmal.
Letzter Höhepunkt dieser Rundreise war Cape Cod, bevor
wir wieder in New York, den Ausgangspunkt dieser Reise ankamen.
Für
die Fahrt verbunden mit den Sehenswürdigkeiten nach Cape Cod sollte man
1 Übernachtung einplanen. Die schönste Strecke der Halbinsel ist die A6,
der Kings Highway.
Cape
Code ist einer der beliebtesten Feriengebiete an der amerikanischen
Ostküste. Weitläufige, hohe Dünengürtel und schöne lange Sandstrände
laden ein zum baden. Über Newport, New Haven, Bridgeport und Darian
fuhren wir wieder nach New York.
Das Fazit dieser Reise: Man sollte sich schon 3 Wochen Zeit nehmen, dann Mitte September diese Tour unternehmen, um den wirklichen Indian Summer richtig zu erleben. Ende
Ein Videofilm oder DVD von dieser Reise, kann erworben werden.
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