USA und Kanada 2. Woche
Achter Tag :
Helena,
MT to Kalispell, MT

Wieder lachte die Sonne am Himmel als wir aus dem Fenster schauten. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf dem Weg. Erster Halt war die Ortschaft Missoula. Hier ist der Stützpunkt Smoke Jumpers Base, die Feuerbekämpfungs-Flieger. Wir nahmen Teil an einer geführten Tour mit Erklärungen zu Flugzeugen und Arbeit in der Waldbrandbekämpfung. Etwa 56 km westlich von Missoula kommt man zur National Bison Ranch.
Auf
dem rund 7400 ha großem Gebiet lebt eine Bisonherde von 400 bis 500
Tieren. Am Visitor Center bekommt man Informationen und Karten über die
Ranch und vor allem über die Bisons. Es gibt zwei Rundtouren durch den
Park eine kleine den Buffalo Prärie Drive mit ca. 6 Meilen und den
Red Sleep Mountain Scenic Drive mit 19 Meilen.
Der interessantere ist der 19 Meilen Drive.
Die
schmale , oft gewundene, stark kurvige, an einigen Stellen äußerst
steile Straße beinhaltet wunderschöne Ausblicke und fast 100%ige
Sicherheit einige Bisons, Elche oder Antilopen zu erspähen.
Auf den Scenic Drive sind Motorräder und Anhängergespanne verboten.
Nach dem wir uns an den Bisons erfreuten ging es weiter Richtung Polsen zum Flathead Lake. Der Flathhead Lake im Westen Montanas ist der größte Süßwassersee westlich des Mississippi. Er liegt mitten in der Flathead Indian Reservation. Wir fahren auf der SR-35 den Ostufer entlang und haben eine wunderschöne Aussicht auf die Rocky Mountains. Nächstes Zwischenziel ist das nördlich des Sees liegende Kalispell. Durch die Nähe des Glacier NP ist der Ort sehr teuer.
Motel 6, Phone: 406 752 6355 Fax: 406 752 6358
1540 Hwy 93 South , Kalispell 59901 MT (Note: 2) 65,99 US$
Neunter Tag :
Kalispell,
MT to Lethbridge, AB Alberta

Als ob wir die Sonne gepachtet hätten. Strahlend blauer Himmel begleitete uns auf dieser landschaftlich reizvollen Tour zum Glacier NP. Der National Park liegt in Nordwest Montana unmittelbar an der kanadischen Grenze.

Am Westeingang liegt das Apgar Visitor Center. Dort erhält man alle notwendigen Informationen über den Park. Der 4055 km2 große Park bildet zusammen mit dem Waterton Lakes NP in Kanada den International Peace Park.

Eine Dokumentation friedlichen Miteinander der Menschen und gemeinsamer Schutz der Natur.
Die Straße von West Glacier quer durch den Park zur südöstlichen Seite (50 Meilen) erweckt mit der schönen Bezeichnung Going to the Sun Road bereits Erwartungshaltung. Tatsächlich ist sie eine der schönsten Strecken von Nordamerika. Wer diese Straße bei schönen Wetter durchfährt wird sie als ein unvergleichliches und unvergessliches Erlebnis in Erinnerung behalten. Sie steigt steil und kurvenreich mit einigen engen Stellen zum 2027 m hohen Logan Pass hinauf, vorbei an zahlreichen Aussichtspunkten. Der Glacier NP gilt mit seinen vielen Seen als Wanderparadies. Dabei reichen die Möglichkeiten von kurzen Spaziergängen bis zu mehrtägigen, ja wochenlangen Wanderungen. Leider fehlte uns die Zeit. So blieb nur eine etwa 2 stündliche Wanderung an den wunderschönen St. Marie Lake. Nächstes Ziel war der Waterton Lakes NP in Alberta Kanada.

Im
äußersten Südwesten von Alberta erstreckt sich 130 km von
Lethbrige entfernt der 1895 eröffnete und zum World
Heritage Site erklärte Park über eine Fläche von 525 km2. Einer der
zentralen Anziehungspunkte ist der Waterton Lake, der tiefste See der
Rocky Moutains. Berühmt ist auch das Princ of Wales Hotel
in atemberaubender Lage direkt am See.

Aus
den Prärien erhebt sich unvermittelt diese zerklüftete, bezaubernde
Gebirgslandschaft mit zahlreichen Seen, Wasserfällen und Tälern.
Die
schönsten Landschaftseindrücke hatten wir auf den 16 km langen
Akamina Parkway der westlich von Waterton den
Cameron Valley
folgt und am Cameron Lake endet.
Nach
einem ausgiebigen Spaziergang an dem Ufer des Sees, fuhren wir nach
Lethbridge. Die 130 km lange Fahrt über Fort MacLeod
nach Lethbrige führt durch eine Ebene mit unendlich weiten Feldern und
der Kontrast zum vorhergesehenen konnte nicht größer sein. Leider war
auch dieser Tag wieder viel zu kurz um alles zu sehen, obwohl man mit
dem Auto relativ schnell von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt unterwegs
ist. Wer mehr Zeit investiert wird es bestimmt nicht bereuen. Am späten
Nachmittag kamen wir in Lethbrige an. Wir hatten bis zum Abendessen noch
Zeit und nutzten diese um den Nikka Yuko Japanese Garden
zu besichtigen. Die japanisch-kanadische Freundschaft wird hier zum
Ausdruck gebracht. Die stilgerechte Gartenanlage, deren Gebäude und
Brücken in Japan gebaut wurden, umfasst eine Fläche von 1,5 ha Teiche,
Felsen und Büsche.
Lethbridge Super 8 Lodge, Phone: 403 329 0100 Fax: 403 327 3600
2210 7th Ave.South , Lethbridge 59901 Alberta CN (Note 2) 65,52 CN$
Zehnter und Elfter Tag :
Lethbridge,
AB to Banff, AB
Ob
es jemand glaubt oder auch nicht, wieder war das Wetter sagenhaft schön
als wir uns sehr früh auf den Weg machten nach Banff.
In Lethbridge kommt man auf den Hwy 3 und erspäht die High Level
Bridge, die längste und höchste Bockbrücke der Welt. Erste
Zwischenstation war
Calgary. Die Fahrt dorthin war teilweise sehr
langweilig da es außer riesigen Feldern und unendlicher Prärie nicht
nennenswerte zu sehen gab.
Blickfang
und Wahrzeichen der Stadt mit seinen fast 700000 Einwohnern ist der
Calgary Tower. Vom 190m hohen Turm, der in nur 24 Tagen fertig
gestellt wurde, hat man einen herrlichen Panoramablick über die Stadt
und der Prärie sowie an klaren Tagen auf die Bergspitzen der Rocky
Mountains. Alles sehenswerte kann man gut zu Fuß erlaufen.
Die Innenstadt mit einer lebhaften Fußgängerzone ist umgeben von Wolkenkratzern und einigen älteren historischen Gebäuden. Unser Aufenthalt in Calgary dauerte genau 4 Stunden als wir uns auf den Trans Canada Hwy 1 in Richtung Banff aufmachten.
Nach 15 Kilometern sieht man auf der linken Seite den Canada Olympic Park, Austragungsstätte der Olympischen Winterspiele von 1988. Von Calgary nach Banff sind es 134 km Fahrt, deren letzte etwa 40 Kilometer von der Prärielandschaft über Vorgebirge in alpine Panoramen führt.
y
Für jährlich Tausende Besuchern ist Banff einer der schönsten Plätze der Erde. Auch wir waren sehr angetan von der bizzaren Bergwelt, in der Banff eingebettet ist. Eine Fahrt mit der Sulphur Mountain Gondola vermittelt am besten einen Einblick in das Naturwunder Banff.
Banff
auch Townsite genannt, bietet reichlich Gelegenheit, sich mit der
umgebenden typischen Landschaft vertraut zu machen. Südöstlich erhebt
sich als Wahrzeichen des Ortes der vielgezackte Mount Rundle
(2946 Meter), nördlich die Hauptstraße überragend, die mächtigen
Steintreppen des Cascade Mountain (2998 Meter), im
Süden der
Sulphur Mountain (2450 Meter)
mit seinen heißen Quellen sowie nordwestlich der Mount Norquay (2522 Meter). Auch hier hat man einen wunderbaren Ausblick auf die umliegende Landschaft und das Städtchen im Tal wenn man mit der Gondel hochfährt.
Das erste Haus am Platz ist das Banff Spring Hotel. Es wurde schottischen Schlössern nachgebaut und ist auch heute noch eine Attraktion. Was uns auffiel war die Masse von Japaner und Chinesen sowie die unzähligen Geschäfte die von Asiaten geführt werden.
Wir
nutzten die letzten Stunden Tageslicht um Banff und Umgebung zu
erkunden. Als am Abend der Himmel sich stark bewölkte, hatten wir Angst
um das schöne Wetter. Doch wir hatten Glück. Am nächsten Morgen war
wieder der Himmel Azurblau und wir machten uns sehr bald auf dem Weg.
Ziel war der Highway 93 , die klassische Urlaubsstrecke in den
kanadischen Rockys. Der 280 km lange Highway von Banff nach Jasper auch
bekannt als Icefields Parkway führt vorbei an
Dreitausendern, Bergseen, drei Nationalparks und dem größten
zusammenhängenden Eisfeld der Rocky Mountains.
Wir fuhren direkt zum Athabasca Glacier um
dann auf dem Rückweg die bekanntesten Sehenswürdigkeiten dieser Strecke
anzusehen. Überall warnten Schilder vor Elchen, die sich angeblich auf
den aufgeheizten Asphalt gerne niederlassen.
Die
größte Eisdecke südlich von Alaska bedeckte einst ganz Kanada. Heute
sind noch 337 km2dieses Eisfeld übrig, das den Athabasca River und fünf
Gletscher speist. Inmitten der gigantischen Eismassen erheben sich
einige der höchsten Gipfel der Rocky Mountains, neun davon ragen über
3000 m in die Höhe.
Der Athabascar Glacier einer der gewaltigsten Gletscher, reicht fast bis hinunter zur Straße und kann zu Fuß oder in busähnlichen Fahrzeugen erkundet werden.
Gegenüber
dem Gletscher befindet sich an der Straße das Columbia Icefield
Visitor Center, das eine interessante Ausstellung über
Gletscher zeigt. Der Aufenthalt hier war sehr Zeitintensiv und wir
beschlossen den Jasper NP auszulassen. Wer mehr Zeit mitbringt sollte
sich auch dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen.
Auf der Rückfahrt war unser erstes Ziel der Peyto Lake am Bow Sumit Pass (2096 Meter). Ein See dessen Farben sich mit den Jahreszeiten ändern.
Vor
der Frühjahrschmelze noch dunkelblau, wird er mitzunehmenden
Schmelzwasser immer heller, bis er im Sommer smaragdgrün schimmert. Der
Backswamp Viewpoint bietet Ausblicke über das Bow River
Tal nach links auf die Sundance Range Lake Louis liegt
weitere 26 km nördlich entlang dem Highway 1 zu beiden Seiten des
Bow River.
Von Lake Louis Village führen zwei Stichstraßen zu Sehenswürdigkeiten, die man auch bei Zeitknappheit nicht übergehen sollte. Den berühmten Lake Louis (1731 Meter) erreicht man nach sechs Kilometer Auffahrt.
Lake
Louis die touristische Metropole in den kanadischen Rockys lockt
alljährlich Tausende von Besuchern an. Sie alle schlendern um den
gleichnamigen See am Fuße des Mount Victoria, bewundern
den spektakulären Victoria Gletscher und verbringen die Tea Time im
weltberühmten Chateau Lake Louise.
Es
war auch für uns sehr überraschend so viele Menschen hier anzutreffen.
Auf den drei Kilometer langen Seeuferweg trafen wir Menschen vieler
Nationalitäten, hauptsächlich aber Japaner die in unzähligen Bussen von
Calgary hergebracht werden.
Der
Moraine Lake, welcher den Lake Louise durch seine
einmalige landschaftliche Schönheit weit übertrifft, liegt, über eine 13
Kilometer lange Abzweigstraße erreichbar in 1750 Meter Höhe und wilder
Bergeinsamkeit, von der aber an diesem Tag nichts zu spüren war. Der
gletschergrüne See ist von zehn steil aufragenden Felsgipfel gesäumt.
Dieser fabelhafte Blick ist auf der kanadischen Zwanzig Dollar Note
verewigt.
Letzter
Höhepunkt an diesem, von unbeschreiblichen Eindrücken geprägten Tag war
der Lake Minnewanka. In der Sprache der Indianer
Teufelssee.
Der Lake Minnewanka ist der größte See in Banff NP. Es ist der einzige See im Nationalpark auf dem Motorboote fahren dürfen. Den Abend verbrachten wir dann in dem bekannten "Wild Bill" , ein Restaurant, Tanzbar und Vergnügungslokal, dass den Namen des berühmtesten Einwohner von Banff trägt. Der legendäre Bill Peyeto erkundete 1886 weite Teile der Wildnis um Banff.
Blue Mountain Lodge, Phone: 403 762 5134 Fax: 403 762 8081
Corner of Caribu and Muskrat Steet , Banff Alberta CN (Note: 2)
212,80 CN$ für 2 Nächte
Hierzu eine Anmerkung: Die privat geführte Lodge ist sehr putzig aber die Zimmer sehr klein, für 6 m2 Wohnfläche war der Preis viel zu hoch.
Zwölfter Tag :
Banff,
AB to Kamloops, BC

Wir
standen an diesem Tag, es war wieder ein Traumwetter, sehr früh auf, den
fast 500 Kilometer lagen vor uns. Auf dem Weg nach Kamloops
waren drei Nationalparks zu besichtigen.
Yoho Nationalpark
Steil aufragende Gipfel, Flusstäler, Gletscherseen und liebliche
Wiesen, von allem bietet der Park etwas. Der Name Yoho
bedeutet bei den Cree Indianer "Staunen" oder "Wunder".

In der Mitte des Parks liegt Field, der erste Ort, den man in British Columbia auf dem am Kicking Horse River entlang führenden Trans Canada Highway Richtung Westen erreicht. Viele der Gebäude im Ort stammen aus den frühen Tagen des Eisenbahnbaus. Östlich von Field erreicht man auf den T-C-Hwy die berühmten Spiral Tunnels, eine bravouröse Ingenieurleistung, die den Zügen der Canadian Pacific Eisenbahngesellschaft die Bezwingung des Kickking Horse Pass ermöglichen.
Fast
400 Meter fallen die
Takakkaw Falls am Ende der Yoho Valley Road bei Field
in die Tiefe. Das Schmelzwasser des Daly Glacier formt
somit einen der höchsten Wasserfälle Nordamerikas.
Von Field, 55 Kilometer östlich von Golden führt eine schmale Straße zu dem wunderschönen blaugrünen Emrald Lake am Fuße der 3000 Meter hohen President Range.
Glacier und Mount Revelstock National Park
Westlich
von Golden erstreckt sich der 1350 km2 große Glacier NP mit mehr als 420
Gletscher, an den sich der kleinere Mount Revelstock NP anschließt. Das
unwegige ständig von Schnee bedeckte Gebirge der Selkirk Mountains wurde
erst 1962 an den Trans Canada Highway angeschlossen. Lawinenunglücke und
wilde Tiere ließen auch den Bau der Eisenbahnstrecke zu einem der
gefährlichsten Teilstücke der Rocky Mountains werden.
Am 1327 Meter hohen Roger Pass informiert ein Besucherzentrum über den Bau der Straße und der Eisenbahnstrecke. Da die Straße diese Parks nur einspurig durchquert, und vom Verkehr stark frequentiert ist, war das Vorwärtskommen recht mühsam und zeitraubend. So konnten wir aus Zeitmangel nur die grandiose Landschaft aus dem Auto betrachten.
Kamloops, die 65000 Einwohner zählende Stadt am Zusammenfluss von North und South Thomson River ist der Verkehrsknotenpunkt im zentralen südlichen British Columbia. Kamloops ist bekannt durch seine mehr als 600 Seen und daher ein beliebtes Urlaubsgebiet für Wanderer und Bootsfahrer. Der beliebteste See ist der Murtle Lake der über den Hwy 5 nach Cleerwater, von wo aus eine Schotterstraße in den Wells Gray Provincial Park führt, erreicht.
Kamloops Super 8 Motel, Phone: 250 374 8688
1521 Hugh Allan Drive , Kamloops BC CN (Note 2) 70,99 CN$
Dreizehnter Tag :
Kamloops,
BC to Vancouver, BC

Bei bewölktem Himmel aber angenehmen Temperaturen machten wir uns auf dem Weg nach Vancouver.
Von Kamloops führt der Coquihalla Highway als mehrspurige Fernstraße in den Nordwesten nach Hope. Die Mautgebühr betrug 10 CN$. Die Strecke war sehr reizvoll und wir hielten des Öfteren an um die Landschaft zu genießen.
Das Städtchen Hope am Eingang zum Tal des Fraser Rivers hat nur wenig zu bieten. In der näheren Umgebung erstrecken sich mehrere Seen und einige Provinzparks.
Weiter westlich, ab Chilliwack ist die Route weniger interessant. Bis Vancouver ist die Straße nur flach und fast kerzengerade. Sie verführt zum Rasen und nur durch etwas Glück entging ich den allgegenwärtigen Radarkontrollen. Als mehrspurige Fernstraße führt sie in die Stadt hinein. Um 12 Uhr waren wir im Hotel und hatten nun Zeit die drittgrößte Stadt Kanadas zu besichtigen. Da ich zum zweiten mal hier war, konnte ich die Sehenswürdigkeiten ohne längeres Suchen meiner Freundin näher bringen.
In
der Nähe des Hafens sollte man sein Auto parken und die
Stadtbesichtigung beginnen. Die spektakuläre Hafenanlage
in einer erstaunlichen Architektur ist das Wahrzeichen der Stadt. Fast
alle Sehenswürdigkeiten sind in und um Downtown Vancouver
und lassen sich leicht zu Fuß erkunden.
Die Stadt wird auch das "Juwel" der nordamerikanischen Pazifikküste
genannt. Sie liegt in herrlicher Umgebung: der Ozean, der Hafen und die
hohen Berge der Küstenregion prägen die Stadt.
Sie wird mit zu recht zu den schönsten Städten der Welt gezählt. Vancouver ist eine Stadt mit hohen Freizeitwert. Von der kosmopolitischen Innenstadt bis zum Sandstrand sind es nur wenige Minuten. Hier ist die größte innenstädtische Parkanlage Kanadas, der Stanley Park. Es gibt zahlreiche Erholungsmöglichkeiten.
Chinatown
ist nach dem gleichnamigen Viertel in San Francisco die zweitgrößte
chinesische Gemeinde Nordamerikas.
Gastown, die Architektur der viktorianischen Zeit, die Cafes im Freien, Märkte und Galerien verleihen diesen Stadtteil eine besondere Note. Gastown ist auch der ursprüngliche Namen Vancouvers. Er stammt von Gassy Jack Deighton der 1876 hier eine Bar eröffnete. Hier steht auch die erste Dampfbetriebene Uhr, die alle Viertelstunde pfeifend die Uhrzeit angibt.
Weiterer
Höhepunkt war die
Capilano Suspension Bridge eine 140 Meter lange
Hängebrücke. Den Abend verbrachten wir dann im Landmark Hotel
wo man in einem Drehrestaurant im 42 Stock sehr gut essen kann und
gleichzeitig einen wunderbaren Ausblick über Vancouver und seiner
Umgebung hat. Der herrliche Sonnenuntergang den wir hier oben erleben
durften, wird uns unvergesslich bleiben.
Quality Inn Airport, Phone: 604 321 6611 Fax: 604 327 3570
725 S.E. Marine Drive , Vancouver, BC CN (Note: 2-3) 70 CN$
Empfehlenswert nur wegen der Nähe und Anfahrt zum Centrum.
Vierzehnter Tag :
Vancouver,
BC to Seattle, WA
Den
ganzen Vormittag verbrachten wir noch bei wunderschönen Wetter in
Vancouver mit einem Besuch von Granville Island das
einen schönen Markt, Künstlerateliers, Restaurants, schöne Spazierwege
am Wasser aufweist.
Des weiteren besuchten wir den Stanley Park mit seinem Totempfählen der Küstenindianer. Ich wäre gerne noch einen Tag geblieben so wundervoll ist diese Stadt, aber Seattle hatte Vorrang.
Nach zweistündiger Fahrt kamen wir in Seattle an. Das Hotel war schnell gefunden und ohne langen Aufenthalt machten wir uns auf die Innenstadt zu besichtigen.
Da ich auch Seattle schon mal besuchte, war es kein Problem die
Sehenswürdigkeiten auszumachen. Wir parkten unser Auto auf einem der
zahlreichen gebührenpflichtigen Parkplätzen am Space Needle.
Seattle
mit seinen mehr als 500000 Einwohnern ist nicht nur einer der größten,
sondern auch eine der schönsten Städte des amerikanischen Westens. Das
Wahrzeichen der Stadt ist der futuristisch gestaltete Space Needle in
mitten des
Seattle Centers.
Space Needle wurde anlässlich der Weltausstellung 1962 erbaut. Hoch
oben drehen sich zwei Restaurants und man genießt einen phantastischen
Blick über die Stadt, den Puget Sound bis hin zu den
Bergriesen des
Mount Olympic und des Mount Rainer.

Von Seattle Center kommt man schnell und billig mit der Monorail einer Hochbahn ins Zentrum. Der Pioner Square ist das historische Zentrum der Stadt. Weitere Höhepunkte sind die Waterfront Aera und der Pike Place wo der Farmer Markt stattfindet, der älteste Bauernmarkt der USA (seit 1907) wo jedoch nicht nur Obst und Gemüse feilgeboten werden, sondern auch Stände mit Kunsthandwerk, Trödlersachen und Souvenirs zu finden sind. Wer genügend Zeit mitbringt sollte unbedingt die Boing Flugzeugwerke bei Everatt besuchen.
Es
gibt im Centrum aufgrund der relativ jungen anspruchsvollen
Bevölkerungsstruktur ein buntes Nachtleben mit vielen Pups, Lokalen und
Brauereigaststätten, sowie zahlreiche Musiklokale aller
Geschmacksrichtungen. So verbrachten wir eine lange, fast schlaflose
Nacht in Seattle.
Hotel Airport Plaza, Phone: 206 433 0400 Fax: 206 241 2222
18601 Pacific Highway So Seattle, WA 98188 (Note 2) 58 US$
direkt zur 3.Woche
USA - Kanada Rundreise



