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Tagestour 2
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Eine Tagestour ist die Besichtigung von Pearl
Harbor und die Hauptstadt der Insel, Honolulu. Ein Muss ist der
Besuch des Arizona Memorial in Pearl Harbor, dafür sollte man aber
mindestens einen halben Tag Zeit einkalkulieren. Im Jahr 1887 erhielten
die USA das Recht, an der Südküste Oahus in Pearl Harbor eine
Marinebasis aufzubauen. Von
Waikiki aus nach Pearl Harbor fährt man mit dem
Leihwagen gut eine Stunde.

Der
Verkehr gleicht dem einer Millionenstadt. Man kann es nicht glauben auf
einer Südsee-Insel zu sein. Teilweise geht es nur Stopp and Go, vor
allem am Morgen und spät Nachmittags, voran. Der Besuch des
Memorials ist kostenlos und vor allem für die japanischen
Touristen ein wichtiger Programmpunkt. Der Andrang ist groß und die
Warteschlangen lang. Pearl Harbor ist eine Gedenkstätte
für die Gefallenen des japanischen Angriffs im Zweiten Weltkrieg. Das
Arizona Memorial ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Hawaiis.
Es existiert hier seit 1980. Zur Besichtigung gehört ein 20-minütiger
Film. Während der Wartezeit besichtigt man das kleine Museum mit
interessantem historischem Bildmaterial und einem Modell von der
"USS Arizona".

Nach
dem Film geht es vom Ausgang des Kinos zur Anlegestelle der Boote, die
zu dem Wrack fahren. Quer über dem Wrack, das nur wenige Meter unter
Wasser liegt, hat man ein 60 Meter langes, weißes Gebäude errichtet. Die
traurige Bilanz des 7.12.1941: 3.435 Gefallene, 8 Schlachtschiffe, 3
Kreuzer, 3 Zerstörer und 7 Hilfsschiffe sind gesunken oder schwer
beschädigt. Alleine auf der "USS Arizona" sterben 1.177 Mann Besatzung.
Allgemeines
über
Honolulu. Wer nach
Hawaii
fliegt, kommt in Honolulu an. Die hohen Bürotürme von Down Town Honolulu
lassen vergessen, dass man sich in der Südsee befindet. Die Stadt hat
sich zum Knotenpunkt des Pazifiks entwickelt, mit allen Banken,

Import-
und Exporthändlern, Versicherungen oder Firmen, die es in jeder anderen
Millionenstadt auch gibt, einschließlich der negativen Auswirkungen wie
Lärm, gigantischer Autoverkehr, mit dem dazu gehörigen Smog der
Auspuffgase. Die Lebenshaltungskosten in diesem Moloch sind sehr hoch.
Um so verwunderlicher, dass so viele Landamerikaner diese Inseln besuchen.
Bereits
1850 hatte der
königliche
Gerichtshof
seinen permanenten Sitz in Honolulu eingerichtet. Die Stadt wurde
hernach Regierungssitz während der Monarchie, in den Zeiten der
Republik, unter US-Territorialverwaltung und schließlich Hauptstadt des
US-Bundesstaates Hawaii.
Sehr
lange Zeit war der
Aloha Tower
das
höchste Gebäude in Honolulu. 1926 gebaut, begrüßt der viereckige Turm am
Pier 9 mit dem Schriftzug Aloha auch heute noch die Passagiere der
ankommenden Kreuzfahrtschiffe. Der Eintritt und der Aufzug zur
Besucheretage ist kostenlos. Von der Rundum -Terrasse oben hat man einen
tollen Blick auf die Küste, die Innenstadt und den Hafen. Der
Hafen von Honolulu, bereits vor dem Jahre 1800 angelegt, wurde
zu einem wichtigen pazifischen Umschlagplatz für die Produkte der
Walfänger, für Sandelholz und Pelze.
Der
schönste
Teil
der Altstadt ist der
Iolani Palace, gebaut von König Kalakaua, dem letzten
regierenden König (1882-1891) vor dem Sturz der Hawaiianischen
Monarchie. Das historische Bauwerk, das heute ein Museum ist, liegt
unter Statue König Kamehameha riesigen, schattigen Banyantrees.
Vor dem Eingang findet man die Statue von Hawaii's berühmtestem
König Kamehameha, der mit ausgestreckter Hand und goldenem
Umhang dort steht.
Sie
gehört zu den am häufigsten fotografierten Wahrzeichen Honolulus, obwohl
es nur eine Kopie der Originalstatue ist, die auf
Big Island steht. Es gibt nicht mehr sehr viele
historische Gebäude.
China Town ist eine enttäuschendes Viertel, relativ
neue Häuser prägen diesen Stadtteil. Geschäfte, Restaurants und kleine
Läden von Vietnamesen, Thailänder und Phillipinos sind hier angesiedelt.
Erwähnenswert
ist noch der
Ala
Moana Park, der öffentlich ist und einen Strand besitzt. Er
bildet den Übergang zwischen Waikiki und Downtown Honolulu. Der Strand
ist fast eine Meile lang, durch Grünanlagen vom Stadtlärm abgeschirmt,
und hier sieht man wenig Touristen. Die einheimischen Surfer, ob jung
oder alt, gehen hier ins Meer. Besonders schön erlebt man hier den
Sonnenuntergang.
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2