Wo das Aloha beginnt!

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Mit viel Vorfreude auf unser nächstes Ziel, die Insel Oahu Hawaii, fuhren wir zum Flughafen von San Francisco. Ich dachte 3 Stunden vor der Abflugzeit wären ausreichend für das Check Inn. Leider kam alles ganz anders. Es war schon sehr schwierig, den richtigen Schalter zu finden, da United Airlines mindestens 20 Schalter besitzt für die Inlandflüge. An jedem Schalter standen unzählige Passagiere. Es war eine Hektik auf dem Terminal, das ich so noch nicht kannte. Ich fragte mal hier und wurde nach da geschickt. Dann wieder das gleiche Spiel. So verrann die Zeit und ich wurde immer nervöser. Als ich endlich den richtigen Schalter gefunden hatte, kam dann die nächste Hürde. Mein Koffer war zu schwer. Nach Hawaii dürfen nur zwei Gepäckstücke mit je 20kg Inhalt befördert werden. Mein Koffer hatte aber hatte 23kg und mein Handgepäck, meine Kameratasche 2 kg. Entweder 75 US$ zahlen, oder den Koffer leeren. Also ging ich aus der Schlange und leerte meinen Koffer. Unüberlegt, bedingt durch die knapp werdende Zeit, nahm ich meine Waschtasche (folgenschwerer Fehler) und meine Stativhalterung für die Autoscheibe heraus. Geschätzte 3 kg. Als ich mich wieder einreihte, sagte mir der zuständige Mann, ich könnte mir Zeit lassen, da ich mit diesem Flugzeug sowieso nicht mehr fliegen könnte. Ohne meinen Koffer zu wiegen, nahm er unsere Gepäckstücke legte sie auf das Band, mit der Bemerkung, wir würden auf die Warteliste gesetzt. Der nächste Flug wäre um 13:45 und wir sollten 1 Stunde vorher am Abflugschalter sein. Also gingen wir zur Pass- und Flugsicherheitskontrolle. Diese Kontrolle dauerte gut 15 Minuten pro Passagier. Hier erlebte man dann die Angst, die Amerika durchlebt. Die Sicherheitskontrolle in Deutschland war nicht halb so schlimm. Man wurde gefilzt von Kopf bis Fuß, und bis auf die Unterhose. Meine Waschtasche wurde geleert. Alles was flüssig oder cremig war, spitz oder scharf, wurde in einen Müllcontainer entleert. Haarshampoo und Duschgel ganz neu, Rasierwasser ganz neu, Zahncreme ganz neu, Parfüm ganz neu, Schweizer Messer und Pinzette, alles wanderte in den Müll. Meine gute Laune auch. Als wir dieses Prozedere hinter uns hatten, kam die Angst, hoffentlich mit der nächsten Maschine fliegen zu können. Um es kurz zu machen, wir hatten Glück. Fast 5 Stunden Flug, wieder kein guter Service, bis Honolulu/Oahu.
Wer
Hawaii besucht kommt normalerweise in Oahu an. Hier befindet sich der
internationale Flughafen. Oahu ist die drittgrößte Insel. Durch die 3
Stunden Zeitverschiebung, kamen wir um 15:45 in Honolulu an. Nach dem
ich das Auto hatte, ging es zum Hotel Island Colony.
Sauberes gut geführtes Hotel im Herzen von Waikiki. Der
Wermutstropfen, eine Parkgebühr von 10 US$ pro Tag musste man zu den
Hotelkosten noch bezahlen.
Oahu
hat eine Fläche von 1552 Quadratkilometern. Die wichtigste Stadt und
Hauptstadt Hawaiis ist Honolulu. Oahu beheimatet außerdem einen der
berühmtesten Strände der Welt: den Waikiki Beach. Auf Oahu leben ca. 80%
der Bevölkerung von Hawaii.
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Castle Reservations |
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Island Colony |
Ausgangspunkt
der Tagestouren war immer Waikiki.
Waikiki war schon vor
Ankunft
der ersten Europäer, Amerikaner oder Japaner, ein beliebter Erholungsort
für die hawaiianischen Häuptlinge. Im 19. Jahrhundert eröffnete das
erste Hotel, 1927 das "Royal Hawaiian", ein
rosafarbener Bau in spanischem Stil, der heute zwischen den
Hotelhochhäusern fast verschwindet, aber immer noch zu bewundern ist.
Einst
war
Waikiki den Hollywoodstars
und
Millionären vorbehalten, doch während des zweiten Weltkriegs bekamen die
vom US-Festland auf Oahu stationierten Soldaten
Geschmack an diesem Ferienparadies. Nun im globalen Zeitalter ist
Waikiki überschwemmt von vielen Nationalitäten.

Hauptsächlich
junge Japaner bevölkern die Strassen. Manchmal hat man den Eindruck, in
Japan zu sein, oft sind es Paare auf Hochzeitsreise oder große Gruppen.
Waikiki Beach ist einer der berühmtesten Strände der Diamond
Head Waikiki Welt.
Am
Strand wird Tag und Nacht Unterhaltung aller Art
geboten,
wer hier Südseeromantik sucht, wird enttäuscht. Der Strand wird begrenzt
vom
Kapiolani Park und dem
Diamond Head, dem Wahrzeichen von Waikiki, auf der
einen Seite und vom
Hilton Hawaiian Village mit dem Ala Moana Bootshafen
auf der anderen Seite.
Waikīkī
erstreckt sich entlang der
Pazifikküste
und hat sich mit mehreren renommierten Hotels zu einer touristischen
Hochburg Hawaiis entwickelt. Grund und Boden kosten hier inzwischen so
viel wie in Manhattan oder San Francisco.
Waikiki bietet viel Abwechslung - zu meist stolzen
Preisen.
Neben
Fast Food Läden gibt es sehr viele gute Restaurants mit internationaler
Küche. Für meine Verhältnisse war das Essen in einem normalen Restaurant
teuer. Ein
Abendessen
für 2 Personen mit einheimischem Fisch und einem Tischwein kostete im
Durchschnitt mit Tax und Trinkgeld stolze 85 US$. Also war auch des
Öfteren Mc Donalds gefragt. Dieses Preisniveau gilt für ganz Hawaii.
Auch die Produkte in den Supermärkten waren wesentlich teurer als in
Deutschland. Ausnahmen waren die allgegenwärtigen ABC Stores
Die
richtige Adresse, um auf Oahu ein
paar
Snacks, Sonnenöl oder Postkarten einzukaufen. Diese Läden findet man
vielerorts auf den Hawaii-Inseln. So ein kleiner Supermarkt offeriert
auf wenigen Quadratmetern ein buntes Sortiment aus Lebensmitteln, Dingen
des täglichen Bedarfs, Souvenirs und viel Kitsch.
direkt zur: Tour 1
Hawaii
- Insel Oahu


