Oskar der Reisevagabund

Hawaii - Insel Maui Flagge HawaiiTour 5

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Tour 5:
Der Nordosten und die Kula Area

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Der Nordosten von Maui
Von Wailuku nach Honokohau

Kahakuola Felsküste Landschaft bei HonokohauDer Highway33 führt in östlicher Richtung aus Wailiku hinaus und wird dann zur 340 und später nennt sich die Straße Kahekili Hwy. Sie führt an den Hängen der West Maui Mountains, teils in schwindelerregenden Höhen entlang.

Kahakuloa Point Kirche von Waiee-WaeihuSeit Anfang 2006 kann man die enge Straße mit normalem Pkw befahren. Hinter dem Waihee Point wird die Straße noch einmal schmaler, und es gibt keinen angezeichneten Mittelstrich mehr. Sie ist aber geteert und dank der Haltebuchten trotzdem gut zu fahren.

Strand von Waiehu Diese Straße ist fast so Weihee Beach Parkkurvenreich wie die Straße von Hana. Spektakuläre Aussichtspunkte sind Kahakuloa Point, Mokoleha Point und Nakalele Point. An der Steilküste sind nur zwei Strände zum Baden geeignet. Der Strand von Waiehu gleich nach Wailuku und der Weihee Beach Park kurz danach.

Parkplatz Blowhole Dieser Teil von Maui ist gering bewohnt. Lavaküste bei MokoleaEs gibt einige Ranchs und einen kleinen Ort Waihee-Waiehu mit einer schönen Holzkirche. Achtung auf der ganzen Strecke gibt es keine Tankstelle und nur ein Imbisswagen am Kahakuloa Point bietet Getränke und kleine Snacks an. Bei der Kahakuloa Bay kommt man zu einem Blowhole.

Blowhole BlowholeHier sollte man seine Aufmerksamkeit einem Parkplatz widmen und auf Schotter geschichteten, mehreren große Steinhaufen am rechten Wegesrand. Sofern dort bereits Autos stehen, ist das ein sicheres Zeichen das Blowhole erreicht zu haben.

Strand bei Poelua Bay Ein steiniger Weg führt hinunter zu einem ca. 15 Meter von Meer entfernten Loch im Lavagestein mit 1,5 Metern Durchmesser. Dieses Loch mündet unterirdisch in den Ozean. Sofern nun eine Welle die Küstenlinie erreicht, bündelt sich die Welle in dem unterirdischen Kanal zum Blowhole. Rote Felsen bei HonokohauMit gigantischer Kraft und einem lauten Grollen und Zischen schießt dann eine Fontäne aus diesem Blowhole. Von Lahaina aus auf den Highway 30, kommt man auch zu diesem interessanten Naturschauspiel. Es ist der längere, wenig spektakuläre aber leichter zu fahrende Weg. Für mich war es reine Neugier wie weit ich diese Strecke fahren konnte, da diese in meiner Karte als 4-Wheel Drive Only gekennzeichnet war. Wer Zeit hat und halbwegs gute Nerven, sollte diese Strecke abfahren, die bizarren Ausblicke sind es wert.

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Der Upcountry von Maui
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Von Pa´ia nach Keokea

Karte Upcountry Maui Die letzte Route war eigentlich mehr Zeitvertreib als gewollte Sight Seeing. Es war der letzte Tag auf Maui und ich musste um 11 Uhr das Zimmer räumen. Der Flug ging erst am Abend und so hatte ich noch einen guten halben Tag Zeit. So entschloss ich mich das Upcountry der Insel Maui so weit wie möglich zu befahren. PaiaAls Upcountry bezeichnen die Einwohner von Maui den gesamten Bereich des Haleakala – Westhanges. Während in den tiefer liegenden Teilen noch Obst angebaut wird, handelt es sich in den oberen Lagen meist um fruchtbares Weideland. Von Wailuku kommend, fuhr ich nochmals nach Pa´ia. Hier machte ich Rast und fuhr dann auf der Baldwin Avenue nach Makawao. Makawao ist ein kleiner Ort im Herzen des Ranchcountry, hier finden alljährlich bekannte Rodeos statt.

Wegweiser Upcountry Ortsschild MakawaoFährt man den Highway 37 hoch, fallen zuerst die ungewöhnlich vielen, riesigen Kakteen auf, die auf Rasenflächen und an den Hängen wachsen. Auch der Duft von Eukalyptus ist ein ständiger Begleiter. An der Kreuzung Hgw 37 und Kekaulike Avenue kommt man zu einem liebevoll angelegten Privatgarten. In den Kula Botanical Gardens kann man einheimische und eingeführte Pflanzen betrachten.

Holzkirche von Keokea Holy Ghost Mission bei KulaDieser ist von 9:00 bis 16:00 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt vier Dollar. Was auch auffällt sind die schönen hölzernen Kirchen der Ortschaften die man am Weg tangiert. Die Holy Ghost Mission von Waiakoa hat eine von Portugiesen im Jahr 1794-97 errichtete Kirche mit einem wunderschönen hölzernen Altar, der aus Österreich stammt. Die Ulupalakuha Ranch war mein letztes Ziel bevor ich den selben Weg zurück fuhr.

 

Ulupalakua Ranch

Hier im Süden wo die 37 zur 31 wird, befindet sich die Ulupalakua Ranch, die 1850 als Zuckerrohrplantage gegründet wurde und schon damals Gäste beherbergte. Die Ulupalakua Ranch ist eine der wenigen Ranchs, die für die Maui Cattle Company Rindfleisch produzieren. Seit den 70er Jahren wird hier auch erfolgreich Wein angebaut. Die Tedeschi Winery neben der Ranch lädt zur Wein und Sektprobe ein. Da ich kein Weintrinker bin, schaute ich mich nur in dem Speicher um.

Ulupalakua RanchDer Ranch-Speicher führt elektrische Waren wie CD Player, CD´s mit Ulupalakua Ranchhawaiianischer Musik, Cowboyhüte, Bandanas und reich verzierte Gürtelschnallen sowie weitere diverse Kitschigkeiten. Diese Tour sollte man tun, wenn man viel Zeit hat. Es sind keine Naturwunder zu besichtigen und auch landschaftlich ist es keine aufregende Gegend. So endete meine letzte Tour in dem ich ohne jegliche Hast zum Flughafen fuhr.

Mein Fazit zu dieser Reise: Hawaii ist weit, sehr weit weg von Deutschland und recht teuer, aber lohnenswert allemal. Mit der United Airlines hatte ich so viel Stress wie mit keiner anderen Airlines bevor. Wenn es nicht unbedingt sein muss, werde ich die UA meiden. Mein Rückflug dauerte 49 Stunden. Der Flug Maui-Los Angeles dauerte auf Grund elektronischer Probleme der Maschine 20 Stunden, wobei 16 Stunden im Flughafengebäude verbracht wurden. Dann 8 Stunden warten in Los Angeles bis zum Weiterflug nach Frankfurt. Von Los Angeles nach Frankfurt und von hier aus nach Erlangen waren es dann nochmals 20 Stunden. Als Ausdruck ihrer Wertschätzung gab es von UA ein Airlines Travel Cerifikates von 150 US$. Ein Hohn für die durchgemachten Strapazen.

Ein Videofilm von dieser Reise kann erworben werden.

Es sind 3 CD´s.
Teil 1 San Francisco | Teil 2 Oahu | Teil 3 Maui

Video & Kontakt

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