Hawaii - San Francisco
Reisebericht über eine 3 wöchige USA Reise.
Durchgeführt vom 23. September bis zum 16.Oktober 2006
Gebucht übers Internet, bei EXIT Reisen (www.exit-reisen.de)
durchaus kompetent.
Die Reise ist aufgeteilt in drei Etappen, mit jeweils sieben Tagen
Aufenthalt in dem entsprechenden Urlaubsort.
1.Woche - San Francisco und seine nähere Umgebung
2.Woche - Oahu Hawaii
3.Woche - Maui Hawaii
San Francisco
Mit
der
United Airlines ging die Reise zuerst nach San
Francisco. Während des 12 stündigen Fluges war die Bewirtung sehr
spartanisch.
Es
gab ein Abendessen (Hähnchen oder Ravioli) mit Cola, Saft oder Wasser,
alles weitere, sollte einen der Hunger plagen, musste bezahlt werden.
Alkoholische Getränke mussten bezahlt werden. (Bier 0,33Liter, 5
US$) Das
Holiday Inn, nahe dem Flughafen war für 3 Nächte(153,64
US$) und das Auto (Dollar Renta Car) für 7 Tage schon gebucht.
(Internet:
www.hotwire.com)
Das Hotel selbst ist gut. Sehr teuer aber ist das integrierte Restaurant Holehan`s.
San Francisco for Beginners.
Die
"City an der Bay" kann man in einem Tag kaum abhaken. Jeder Stadtteil
hat seine eigene sights, manche
mehr, manche weniger bekannt. Es war mein dritter Besuch und damit der
Einstieg etwas einfacher. Es ist unmöglich, über alles was diese Stadt
so reizvoll macht, in dieser Homepage zu berichten. Ein ausführlicher
Bericht ist in den Seiten meiner damaligen Reise durch den Südwesten zu
lesen.
Für
den Besucher, der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick kennen
lernen will und nicht auf sein Fahrzeug verzichten möchte, bietet sich
der 80 km lange,
mit
blau-weißen Schildern (Seemöwe) markierte "Scenic Drive"
an. Aber auch öffentliche Verkehrsmittel und die eigene Gehkraft sollte
man nicht außer Acht lassen. Das wohl bekannteste Wahrzeichen dieser
Stadt ist die Golden Gate Bridge.
Die
Innenstadt befährt man mit dem
legendären Cable Car, das den Besucher auch heute noch
zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten bringt. Den schönsten Blick auf
die Stadt hat man von Coit Tower, ein Turm, der zu
Ehren der Feuerwehrleute von SF. errichtete wurde.

Was
man als weitere Höhepunkte bezeichnen kann ist die
Lombart Street, den Financial District,
Fishermans Wharf,
China Town, Downtown,
Presidio und Sausalito auf der anderen
Seite der Golden Gate Bridge. Ich ging zu den vorher schon festgelegten
Sehenswürdigkeiten, die mir noch fehlten. Der Golden Gate Park
war die erste eintägige intensive Besichtigung. Dieses riesige
Erholungszentrum in Form eines Parks liegt im Herzen der Stadt.

Zahlreiche
Museen sind im Park integriert. Es gibt einen
japanischen Garten. Stilvoll genießt man im Teegarten
den servierten Tee. Geschwungenen Holzbrücken, plätschernden Rinnsalen und
Buddha Statuen begegnet man auf einem Rundkurs.
Im
Park werden alle möglichen Veranstaltungen und Aktivitäten organisiert.
Der Park zieht sich bis zum Ocean Beach hin. Hier treffen sich die
Surfer.
Der
Sutro Hightspark endet am
Cliff House. Adolf Sutro regierte vor gut 100 Jahren über San
Francisco. Nordwestlich vom Park erinnern am Pazifik steinerne
Fundamente an die Sutro Baths, einem riesigen Meerwasserhallenbad.

Das
Cliff House, eine erwürdige Institution, das auf die
Seal Rocks
im Pazifik hinaus schaut, ist schon das dritte seiner Art. Es ist ein
Restaurant mit Bar unter einem Dach. Hier erlebt man die Brandung des
Pazifiks
besonders
schön im stilvollen Ambiente beim Abendessen. Ein weiterer Tagesausflug
begann am Emparcator Plaza im Osten der Stadt.
In
näherer Umgebung ist das Wells Fargo Museum.
Wells Fargo ist wie kein anderer Name mit der Eroberung des
amerikanischen Westens verbunden und die Ausstellung ist eine
interessante Reise in diese Zeit.

Am
südlichen Ende der Powell St., dort wo sie auf die Market St. trifft,
ist eine Wendeplattform für die Cable Cars. Der Wagen
fährt langsam auf die Drehplattform und wird von den Schaffnern um 180°
gedreht und auf das Gleis gestellt. Hier ist immer etwas los. Sänger,
Artisten und Künstler verschiedener Art, die hier auftreten, unterhalten
die wartenden Fahrgäste.

Der
Union Square ist der zentrale Platz von San Francisco.
In den späten fünfziger Jahren des 18. Jahrhunderts entschieden hier
die Bürger von San Francisco den Verbleib in der amerikanischen Union.
Hier stehen die bekannten Kaufhäuser wie Macys,
Tiffany, Schwarz oder
Gucci. Auch die Nobelhotels der Stadt stehen in der
Umgebung.

In
der Mitte des Platzes steht die 30 Meter hohe Säule zu Ehren des
Admirals George Dewey.
China Town musste ich an diesen Tag aufsuchen. Es war
ein chinesischer Feiertag und es war ein Erlebnis, diese östliche Kultur
mit allen ihren Facetten zu erleben. Theater
und
musikalische Darbietungen, untermalt mit fernöstlichen Klängen, dazu die
Düfte der gegarten Essen und die unzähligen kleinen Läden mit tausenden
chinesischen Artikeln konnte man bestaunen.

Einen
Abstecher wert ist der Besuch der
Grace Cathedral. Wo bis zum Erdbeben das Geld regierte,
hielt 1928 der Glaube Einzug. An der Stelle einer Villa wurde eine
mächtige neogotische Kathedrale erbaut. Die Fassade erinnert an Notre
Dame von Paris und die Türen sind eine
exakte bronzene Nachbildung des Baptisteriums in Florenz. Der Klang der
großen Alexander Orgel ist ein musikalischer Genuss.
An
diesem Tag reichte es gerade noch zu dem Besuch der Seehunde am
Pier
39 und zu der von Touristen am meist besuchten
Fishermans Wharf. Hier machen sich Tausende auf die Suche nach
dem maritimen Flair der Stadt trotz der vielen Souvenirläden. Gaukler,
Musiker und Pantomimen mit kreativem
Aussehen
bereichern die Wharf. Seefood-Restaurants mit frischen Fängen bieten
durch lautstarke Vermittler ihre nicht gerade billigen Speisen an.
An
dieser Stelle sei bemerkt, dass alles sehr teuer ist in
dieser Stadt.
Der letzte Tag vor der Abreise nach
Napa
und Sanoma gehörte der Besichtigung der
City Hall am Unites Nations Plaza.
Das
Rathaus ist ein echtes Schmuckstück. Hier wurden 1945 die Vereinten
Nationen gegründet.
Dann die Golden Gate Bridge, die wundervollste rot
gestrichene
Hängebrücke
der Welt, mit 3 Kilometern Länge
und 200 Metern Höhe und auf dem Rückweg den Alamo
Square mit seinem schönen Blick auf die Skyline von Down Town
San Francisco und seine sechs wunderhübschen "Painted Ladies",
die für San Francisco typischen bunt gestrichenen viktorianischen
Holzhäuser.
Für den weiteren Reiseverlauf bitte hier klicken:
San Francisco & Umgebung